Leicester-Trainer zu Tränen gerührt

Premier League

Leicester-Trainer zu Tränen gerührt

Fuchs-Club Leicester unaufhaltsam auf Weg zu Titel

Nur noch drei Siege trennen Leicester City von einer der größten Sensationen im englischen Fußball. Die "Foxes" mit ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs führen fünf Runden vor Schluss mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle der Premier League an und stehen vor ihrem ersten Meistertitel. Trainer Claudio Ranieri rührte der 2:0-Sieg in Sunderland am Sonntag zu Tränen.

Beim Schlusspfiff in Sunderland applaudierte der 64-Jährige mit Tränen in den Augen, während die mitgereisten Fans lautstark schon den Titel besangen. "Es ist einfach nur erstaunlich. Ich wollte allen Danke sagen, die mitgekommen sind. Niemand hat geglaubt, dass wir je in dieser Position sein können. Jetzt werden wir kämpfen und kämpfen", erklärte Ranieri und fügte hinzu: "Es ist schwierig zu sagen, wie es in mir aussieht, aber ich beklage mich nicht."

Meistertitel wäre „Wunder“
Offenbar glaubt nun auch Ranieri an das "Wunder" und seinen ersten Meistertitel, den er mit Top-Clubs wie AS Roma, Atletico Madrid, Chelsea, Juventus Turin oder Inter Mailand nicht geschafft hat.

Der aus Thailand stammende Club-Eigentümer Vichai Srivaddhanaprabha wird wohl sehr zufrieden sein, blickt man zurück, von wo Ranieri das Team nach oben geführt hat. In der vergangenen Saison ist Leicester erst in der letzten Runde dem Abstieg entgangen, die "Foxes" hatten sich auch heuer auf den Kampf um den Klassenerhalt eingestellt. "40 Punkte. Das war das Ziel. Das war es, um unseren Fans ein weiteres Jahr in der Premier League zu geben", offenbarte der Coach.

CL-Quali bereits fix
Nun hat der Club, dessen bisher beste Platzierung Rang zwei in der Saison 1928/29 war, erstmals zumindest schon den Platz in der Champions-League-Qualifikation sicher. "Es ist eine unglaubliche Saison für uns", sagte Ranieri. Die Fans" träumen, und wir wollen das fortsetzen. Aber wir müssen konzentriert bleiben. Andere Leute können über den Titel reden, aber es ist wichtig, dass wir auf das nächste Spiel konzentriert bleiben. Das habe ich den Spielern gesagt."

 

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