Guardiola

Verrückt

ManCity: Guardiola erteilt Stars Sexverbot

Nasri erzählt von Peps Kontrollwahn, der ihn bis ins Bett begleitete.

Pep Guardiola möchte das Beste aus seinen Spielern herauskitzeln. Dafür trimmt er sie im Training auf Perfektion und setzt sie danach auf Diät. Samir Nasri weiß, wovon er spricht: Er musste bei Manchester City alleine Sonderschichten schieben, weil er etwas zu viel auf den Rippen hatte.

"Wenn du bei ihm zwei Kilo zu viel wiegst, bist du erstmal raus. Und ich hatte seiner Meinung nach vier zu viel. Er regte sich oft über mich auf", erzählt der Franzosen-Star der L’Equipe. Peps Kontrollwahn macht jedoch selbst vor dem Privatleben nicht Halt. So gab es für die Profis ein pikantes Verbot.

"Pep sagte uns, dass wir nur vor Mitternacht Sex haben dürfen - sogar an den freien Tagen", so Nasri. "Es geht darum, viel und gut zu schlafen. Er meinte, er hätte so das Beste aus Lionel Messi und Robert Lewandowski herausgeholt."

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Nasri hegt keinen Groll

Nasri war im Sommer von City nach Spanien geflüchtet, weil er unter Guardiola wohl nicht mehr zum Zug gekommen wäre. Zur verbalen Attacke bläst er aber keineswegs. Und das hat Gründe: "Pep verhalf mir zur Selbstreflexion. Auch wenn ich anfangs so meine Zweifel hatte, merkte ich, dass er ein Top-Trainer ist."

Dass er bei Leih-Klub FC Sevilla wieder zu seiner Form gefunden hat, unumstrittener Stammspieler ist, hat er mitunter Guardiola zu verdanken. "Ich hatte großes Glück, die Vorbereitung unter ihm zu machen", so Nasri.