Erst im Sommer wurden acht Millionen Euro für den Österreicher fällig. Beinahe eine läppische Summe im Vergleich zu den bis zu 55 Mio. Euro, die nun im Transfer-Duell von Fußballgiganten für den 21-Jährigen fällig werden könnten.
Die Rede ist von Samson Baidoo, der Red Bull Salzburg gegen RC Lens eingetauscht hatte und seither die französische Ligue 1 aufmischt. Zwar ging die Tabellenführung mittlerweile an PSG verloren, dennoch machte der Klub und sein Innenverteidiger auf sich aufmerksam.
Der 15-fache U21-Nationalspieler wartet bislang noch auf seinen ersten Einsatz im Team von Ralf Rangnick. 100 Tage vor der WM am amerikanischen Kontinent ist der Zug zwar noch nicht abgefahren, wirkt aber immer unrealistischer.
Auch BVB arbeitet an Verpflichtung
Spätestens wenn Baidoo bei einem der nun anklopfenden Vereinen landet, kann er aber wohl nicht mehr umgangen werden. Denn wie "SportsBoom" berichtet, kämpfen keine geringeren Namen als Guardiolas Manchester City, der Liverpool FC und auch Inter Mailand um die Verpflichtung des Grazers.
Lens soll bei 45 bis 55 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Eine heftige Summe. Blickt man allerdings auf vergleichbare Konkurrenz, scheint es gar nicht so unrealistisch. Baidoo absolvierte in dieser Saison nämlich nur rund 100 Minuten weniger als Jeremy Jacquet, der im Sommer für bis zu über 70 Millionen Euro zum LFC wechselt.
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Jacquet ist zwei Jahre jünger, der Österreicher traf aber bislang auch zweimal und zeigt, er ist bei Verteidigern mit 21 Jahren oder jünger in der Spitzenklasse in Frankreich. Auch deshalb sollen die Talentejäger von Borussia Dortmund ebenfalls an einer Verpflichtung interessiert sein. Hier könnte Marcel Sabitzer Überzeugungsarbeit bei seinem Landsmann leisten, vielleicht ja bald sogar im ÖFB-Nationalteam.