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Barcelona: Was läuft da mit Klopp?

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Deutscher soll heißer Kandidat auf Enrique-Erbe sein. So reagiert Barca.

Wenn ein Vertrag im Fußball ausläuft, greifen stets die selben Mechanismen: Es wird spekuliert, noch mehr, falls die jeweilige Person kein Bekenntnis abgibt. Irgendwann wird es dann dem Klub zu bunt. Es folgt Dementi um Dementi - bis die Entscheidung gefallen ist.

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Ähnlich sieht es bei Luis Enrique aus: Im Sommer endet seine Zusammenarbeit mit dem FC Barcelona. Als er vor einigen Wochen offen ließ, ob er darüber hinaus Coach sein werde, kochte die Gerüchteküche hoch. "Es gibt einen Teil dieses Jobs, der mich sehr viel Kraft kostet und einen Negativ-Punkt darstellt, wenn ich über die nächsten Saisonen nachdenke", meinte er damals.

Enrique hatte sein Ensemble 2015 zum Triple (Champions League, Primera Division, Copa del Rey) dirigiert, im Jahr darauf zum Double (Primera Division, Copa del Rey). Heuer steht Barca nach dem 0:4 im Achtelfinal-Hinspiel gegen PSG vor dem frühen Königsklassen-Aus. Die Kritik wächst. Hinzu kommt Enriques ungewisse Zukunft.

"Es gibt keinen Plan B"

Spanische Medien berichteten zuletzt, dass Ronald Koeman und Jorge Sampaoli auf der Nachfolger-Wunschliste stünden. Als Favorit wurde auch Jürgen Klopp genannt. Das Problem: Der Deutsche schwingt seit 2015 in Liverpool das Zepter, soll das bis 2022 tun. Wie geht's also weiter bei den Katalanen?

Josep Maria Bartomeu beteuert: "Die Priorität ist, mit Enrique weiterzumachen. In den letzten paar Jahren hat er fast alle Bewerbe gewonnen. Die Fans sind sehr glücklich mit ihm." Im April, so der Präsident zu TV3, werde es neue Gespräche geben. "Es gibt keinen Plan B", dementiert er.

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