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Experten watschen Mesut Özil ab

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"Gunners" werden nach dem 1:5 in München zerlegt. Vor allem einer.

"Das ist ein Schock. Wir haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann", gestand Arsene Wenger. Die Kritik an der Trainer-Legende des FC Arsenal nimmt an Intensität zu. Sein Abschied nach über 20 Jahren steht bevor. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League wurden hilflose "Gunners" beim FC Bayern gedemütigt.

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"Defensiv war das ein Offenbarungseid. Da wird nur mitgelaufen, es ist viel zu passiv. Man hat keine Ausstrahlung, einen Zweikampf gewinnen zu wollen. Es sieht aus, als würde man Wenger nicht mehr ernst nehmen. Ich habe selten so eine katastrophale Abwehr gesehen", prangerte Oliver Kahn nach dem 1:5 an.

Harte Worte fand auch sein früherer Bayern-Kollege Lothar Matthäus. Gegenüber Sky knöpfte sich dieser Mesut Özil vor. "Wenn er drei Meter nach links läuft, kann er diesen Schuss und damit das Tor von Robben verhindern", schimpfte er. Beim 0:1 sei Özils Abwehrverhalten eine Arbeitsverweigerung gewesen.

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Kahn Matthäuas

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Kahn: "Traurig, was er abruft"

"Er schaut nur zu. Dass er nicht noch applaudiert, wunderte mich", polterte Matthäus. Özil buhlt mit Arsenal gerade um einen lukrativen Vertrag. Bislang konnten sich beide Seiten nicht einigen. Grund: zu hohe Gehaltsforderungen. Gute Argumente sammelte der 28-Jährige, der noch bis 2018 gebunden ist, gegen Bayern nicht.

Das sieht Kahn genauso. "Hast du ihn gesehen?", fragte er ZDF-Moderator Oliver Welke: "Ich nicht! Traurig, was er abruft. Gerade bei seinen Qualitäten. Schade. Beim Gegentor hat er überhaupt keinen Bock hinzugehen."

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