Austria

Europa League

Austria bejubelt "höchst attraktive" Gruppe

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"Veilchen" reisen unter anderem nach Italien - und freuen sich darüber.

Die Austria darf sich bei ihrer dritten Teilnahme in der Europa League auf prominenten Besuch aus Italien einstellen. Mit der AS Roma zogen die Wiener bei der Auslosung in Monaco am Freitag einen attraktiven Gegner. Weitere Kontrahenten sind mit Viktoria Pilsen und Astra Giurgiu die wie Roma in der Champions-League-Qualifikation gescheiterten Landesmeister aus Tschechien und Rumänien.

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"Es ist genau das, was wir uns gewünscht haben - mit AS Roma haben wir einen Gegner, der europaweit bekannt ist. Insgesamt ist es eine interessante und höchst attraktive Gruppe mit wirklich guten Chancen für uns", meinte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer in einer ersten Reaktion.

Trainer Thorsten Fink sah die Dinge ein wenig nüchterner. Der Deutsche war besonders froh, dass sein Team keine weiten Auswärtsreisen auf sich nehmen wird müssen.

Understatement bei Fink

"Wir freuen uns auf diese Gruppe, wenngleich wir uns erst einen Überblick über alles verschaffen müssen. Roma ist natürlich der Favorit, dann kommt Viktoria Pilsen, anschließend sehe ich uns und die Rumänen", sagte Fink. Sportlich wird dies kein leichtes Unterfangen. Die Roma mit Altstar Francesco Totti geht nicht nur für Fink als Favorit ins Rennen.

Der Dritte der abgelaufenen Serie A unter Trainer Luciano Spalletti startete in der Qualifikation für die Champions League, verpasste diese im Play-off gegen den FC Porto (1:1, 0:3) schlussendlich aber klar.  Besonders über ein Wiedersehen freuen darf sich Austrias Clublegende Herbert Prohaska, ein Ex-Star der Römer.

Gegen Viktoria Pilsen und Astra Giurgiu rechnen sich die Austrianer aber offenbar etwas aus, Alexander Grünwald sah die nationalen Topclubs aus Tschechien und Rumänien "auf Augenhöhe".

Pilsen und Giurgiu bekannt

Kapitän Robert Almer sprach indes von schwierigen Aufgaben. "Jedes Spiel wird uns alles abverlangen", mutmaßte Österreichs Teamkeeper. Pilsen verpasste im Play-off der Champions League gegen Ludogorez Rasgrad (0:2, 2:2) den Sprung in die Königsklasse. Im Vorjahr duellierten sich die Tschechen in der Europa League mit Rapid Wien, wobei die Hütteldorfer zweimal knapp siegten. Trainer des vierfachen Meisters ist nun der Ex-Rapidler Roman Pivarnik.

Giurgiu scheiterte bereits in der 3. Quali-Runde der Champions League am FC Kopenhagen (1:1, 0:3). Der im Sommer erstmals als rumänischer Meister gekürte Club schaltete danach aber im Play-off der Europa League den Premier-League-Vertreter West Ham United nach einem 1:0 in London aus.

Gegen eine österreichische Mannschaft spielte das Team aus der 55.000 Einwohner zählenden Kleinstadt an der bulgarisch-rumänischen Grenze zuletzt 2014. Salzburg siegte in der Europa League in beiden Gruppenspielen.

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