Freiburg steht mit einem 5:1-Schützenfest gegen Genk im Europa-League-Viertelfinale.
SC Freiburg steht erstmals in europäischen Viertelfinale. Genk war mit einem 1:0-Vorsprung angereist, die Breisgauer machten den Rückstand aber früh wett. Matthias Ginter köpfelte die Gastgeber nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo via Innenstange in Führung (19.), Igor Matanovic traf aus kurzer Distanz (25.) zum 2:0, nachdem die Heimischen mit ihrem aggressiven Pressing den Ball erobert hatten. Lawal war bei beiden Treffern ohne Chance.
Matte Smets ließ die Belgier mit dem Anschlusstreffer (39.) wieder hoffen, ein Doppelschlag der Freiburger bald nach der Pause sorgte aber für die Vorentscheidung. Ein halbes Eigentor brachte die Elf von Julian Schuster gesamt wieder in Führung. Einen ganz schlechten Rückpass von Smets konnte Lawal nicht erreichen, Grifo musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben (53.) und ist mit nun 106 Pflichtspieltreffern Rekordtorjäger des Clubs. Yuito Suzuki erhöhte vier Minuten später auf 4:1, Maximilian Eggestein (79.) machte endgültig alles klar.
Comeback von Lienhart
ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart wurde bei Freiburg in der 81. Minute eingewechselt und gab nach zweimonatiger Pause wegen einer Bauchmuskelverletzung sein Comeback. Genks Nikolas Sattlberger kam ab der 83. Minute zum Einsatz.