Rapid-Gegner Spartak sieht 'Fake News'

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Rapid-Gegner Spartak sieht 'Fake News'

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Spartaks Carrera über Medienberichte: 'Falschinformationen'.

Spartak Moskaus Trainer Massimo Carrera hat Denis Gluschakow und Andrej Eschenko nicht aus disziplinären Gründen nicht mit nach Wien zum Europa-League-Gruppe-G-Auftaktspiel am Donnerstag im Allianz Stadion gegen Rapid genommen. "Es gab Falschinformationen. Andere sind körperlich in besserer Verfassung, deshalb sind die beiden nicht mitgekommen", sagte der Italiener am Mittwoch in Wien.

Die beiden Akteure würden sich nicht zu 100 Prozent fit fühlen. "Vielleicht ist es auch an der Trainingseinstellung gelegen", so ein völlig entspannter Carrera. Russische Medien hatten zuvor berichtet, dass das Duo nicht berücksichtigt wurde, da es auf Social Media ein Schmähgedicht gegen ihren Coach geliked hatte. "Wir sind alle positiv eingestellt, die Einflüsse von außen nehmen wir nicht wahr", betonte Kapitän Georgij Dschikija.

Carrera verlautete, dass ihn Social-Media-Aktionen völlig kaltlassen würden: "Jeder kann seine Meinung kundtun, es geht bei mir links rein und rechts raus, positiv wie negativ. Ich bilde mir meine eigene Meinung." Vor Rapid ist der 54-Jährige gewarnt. "Sie haben eine gute Mannschaft mit sehr vielen jungen, technisch starken Spielern mit großem Offensivdrang. Sie sind sehr stark im Umschaltspiel, deshalb dürfen wir keine Bälle unnötig verlieren", sagte der Ex-Assistenztrainer des italienischen Nationalteams.

Dass es bei den Wienern derzeit turbulent zugeht, hat Carrera mitbekommen. "Ich schaue aber vor allem auf Spartak. Wir wollen aufsteigen, da hängt alles von uns ab, wie wir uns auf dem Platz präsentieren", gab Carrera Einblick. Die Russen setzen wie gewohnt auf eine 4-3-3-Formation. 18 Spieler und drei Torleute machten die Reise mit. Einziges personelles Fragezeichen ist Sofiane Hanni, der zuletzt mit muskulären Problem zu kämpfen hatte.
 

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