Beim 3:0-Sieg der deutschen U21 gegen Nordirland war Nicolò Tresoldi der überragende Mann auf dem Platz. Mit zwei Treffern führte der 21-Jährige das Team im Kampf um das EM-Ticket zum Erfolg und untermauerte seine Ambitionen auf höhere Aufgaben.
Der Angreifer, der aktuell für den FC Brügge auf Torejagd geht, liefert beeindruckende Zahlen: In dieser Saison kommt er in 48 Spielen bereits auf 17 Tore und fünf Assists. Diese Quote weckt nicht nur Begehrlichkeiten bei internationalen Top-Klubs wie dem FC Arsenal, sondern auch bei anderen Nationalverbänden.
Dreiländerkampf um das Sturmtalent
Obwohl Tresoldi derzeit für den DFB aufläuft, ist seine internationale Zukunft noch nicht endgültig geklärt. Der in Italien geborene Sohn des ehemaligen italienischen U21-Nationalspielers Emanuele Tresoldi hat mehrere Optionen. Wie nun bekannt wurde, hat sich auch der argentinische Verband gemeldet, da Tresoldis Mutter Argentinierin ist. Da er sich für die deutsche A-Nationalmannschaft bisher noch nicht festgespielt hat, bleibt die Situation spannend.
Nagelsmann macht Hoffnung auf WM
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat das Potenzial des Ex-Hannoveraners längst erkannt. Bereits im November äußerte sich der Coach auf einer Pressekonferenz positiv über die Entwicklung des Youngsters und brachte ihn sogar als Kandidaten für die Weltmeisterschaft 2026 ins Gespräch. Wörtlich sagte Nagelsmann: „Da sind viele Spieler in der Verlosung, die da reinrutschen können. Das kann Ouedraogo betreffen, das kann Lennart Karl betreffen, das kann Tresoldi betreffen.“ Für den Stürmer stehen die Chancen auf einen Platz im A-Kader somit besser denn je.
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