Manuel Neuer begeistert mit 40 Jahren die Fußballwelt. Doch trotz seiner Gala-Vorstellung gegen Real Madrid bleibt die Frage nach seiner Zukunft beim FC Bayern und im Nationalteam völlig ungeklärt.
Nach dem 2:1-Sieg in Madrid, bei dem Manuel Neuer (40) eine Weltklasse-Leistung zeigte, richten sich alle Blicke auf die weitere Planung des Keepers. Sportvorstand Max Eberl (52) stellte klar, dass Neuer darum gebeten habe, die Vertragsgespräche beim FC Bayern nicht vor Mai zu führen.
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Auch der Torhüter selbst blockt derzeit ab: „Jetzt im Moment wird es keine Entscheidung geben.“ Sein Berater Thomas Kroth (66), der mit nach Madrid gereist war, betonte gegenüber BILD, dass Neuer noch länger „in seinen Körper hineinhören“ wolle. Beide Seiten seien jedoch entspannt.
Zerschnittenes Tischtuch beim DFB
Während es beim FC Bayern Hoffnung auf eine Verlängerung gibt, scheint das Thema Nationalmannschaft endgültig erledigt zu sein. Experte Lothar Matthäus (65) sieht keine Chance auf ein WM-Comeback und vermutet persönliche Differenzen mit Bundestrainer Julian Nagelsmann. Laut Matthäus sei das Verhältnis zwischen den beiden schwer belastet. „Es kann nicht an der sportlichen Leistung liegen, die steht bei Neuer außer Frage“, so der Rekordnationalspieler zu Bild. Er ist überzeugt, dass Julian Nagelsmann die Tür für Neuer nicht mehr öffnen wird.
Rätselhafter Umgang am Geburtstag
Als Beleg für die dicke Luft führt Matthäus einen Vorfall rund um Neuers 40. Geburtstag an. Der Bundestrainer gab im Interview an, nichts vom Ehrentag gewusst zu haben und zu beschäftigt für eine Gratulation gewesen zu sein. Matthäus nimmt ihm das nicht ab: „Ganz Fußball-Deutschland wusste das!“ Er ist sich sicher: Hätte sich Nagelsmann mehr um eine Rückkehr bemüht, wäre eine Möglichkeit da gewesen.
So aber bleiben Neuers Rücktrittsworte aus dem Nationalteam wohl in Stein gemeißelt.