Kritik an Rangnicks Doppelrolle

Experten schlagen Alarm

Kritik an Rangnicks Doppelrolle

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Manchester United und ÖFB: Ralf Rangnicks Doppelfunktion sorgt für Gesprächsstoff. 

Heute sitzt Ralf Rangnick gegen Brentford auf der ManU-Betreuerbank, wird das bis 22. Mai noch insgesamt drei Mal tun. Dann läuft sein Trainervertrag aus, wechselt der 63-jährige Deutsche zum ÖFB. Die kommenden vier Wochen werden für Rangnick intensiv: Spiele und Training mit United, Spieler beobachten und kontaktieren für das Nationalteam, um einen Kader für die vier Nations-League-Länderspiele im Juni zu basteln.

Experten schlagen Alarm

Nicht allen gefällt diese Lösung. Speziell, dass Rangnick auch nach Mai als ManU-Berater tätig bleibt, zumindest sechs Tage im Monat dafür abgestellt ist und sich in dieser Zeit nicht um die Nationalmannschaft kümmern kann, sorgt für Wirbel. United-Legende Gary Neville wütet: "Wo ist die Priorität? Da gibt es einen Konflikt." In dieselbe Kerbe schlägt Sky-Experte Lothar Matthäus: "Ich halte das für nicht gut. Er sollte sich auf einen Job konzentrieren." Auch Ex-Teamspieler Marc Janko betont: "Es gibt ein paar Fragezeichen. Doppel-Job United und Österreich. Da macht er sich von Haus aus ein Fass auf, was unnütz ist." 

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