Stronach

Angebot bekräftigt

Stronach:„Ich will 
Sturm helfen“

Sturm und Magna-Steyr – das passt natürlich zusammen.

Seit ÖSTERREICH berichtet hat, dass der Magna-Gründer Sturm sponsern will, ist am Fuße des Schloßbergs die Hölle los. Sogar von einer Umbenennung des Stadions in „Frank-Stronach-Arena“ ist die Rede. In der Geschäftsstelle des Tabellenzweiten wartet man nur noch auf Stronachs Anruf. Gegenüber ÖSTERREICH bekräftigte der Selfmade-Milliardär gestern noch einmal seine Pläne. Stronach: „Die Steiermark braucht eine starke Mannschaft. Und ich will dabei behilflich sein. Bis auf Jugendmannschaften in Weiz haben wir in der Steiermark den Fußball nie unterstützt.“

Das soll sich schlagartig ändern. Stronach schwebt Folgendes vor: In Zukunft soll der Schriftzug des „Magna-Steyr“-Werks in Graz-Thonhof die Sturm-Trikots zieren. Damit kommt der Austrokanadier dem langjährigen Wunsch vieler seiner knapp 6.000 Beschäftigten in Graz nach. Stronach: „Das Sponsoring ist mit Magna mit unserer großen Fabrik in Graz.“

Magna und Sturm: Das passt zusammen
Sturm und Magna-Steyr – das passt natürlich zusammen. Klubpräsident Gerald Stockenhuber euphorisch: „Jeder Verein kann froh sein, wenn er so einen potenten Sponsor an Land zieht. Wir freuen uns schon auf ein Gespräch mit Herrn Stronach.“

Während die Grazer auf einen Stronach-Termin warten, träumen andere von einer Wiedergeburt der glorreichen Sturm-Zeiten in den Saisonen 1998

99 bis 2000/01. Damals schafften die Steirer dreimal in Folge den Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Spitzenklubs wie Real Madrid, Inter Mailand und Manchester United waren in Graz zu Gast.

Tatsächlich könnte mit Stronachs Hilfe Großes entstehen. Derzeit muss Sturm mit einem Jahresbudget von rund zehn Millionen Euro auskommen. Mit den Stronach-Millionen wäre man über Nacht locker in einer Preisklasse mit Rapid und Austria Wien. Nicht nur das: Stronach ist gerade dabei, seinen angekündigten Ausstieg bei Wiener Neustadt am Ende der Saison zu regeln. Längst hat das große Rätselraten begonnen, welche Schlüsselspieler der Magna-Gründer von den Niederösterreichern mitnehmen wird.

Auf die Frage nach den Transferrechten in Wiener Neustadt hat Stronach geantwortet: „Wir sind der Klub, also gehören uns die Spieler.“

Massive Verstärkung für 
den Tabellenzweiten
Fakt ist: Mit einem Schlag könnte Sturm Graz gleich über zwei Top-Aufstellungen verfügen (siehe DreamTeam links). Stronach wird natürlich alle gültigen Verträge einhalten, doch für den Profifußball in Wiener Neustadt schaut es in Zukunft ganz schlecht aus.

Stronachs Leitspruch „Wer mit den Adlern kreisen will, darf nicht mit den Hühnern pecken“ soll schon sehr bald in der Steiermark Gültigkeit haben.