Champions League-Quali

Sturm träumt vom Millionengeschäft

Riesenchance für Sturm: Zestafoni darf nächste Runde kein Stolperstein sein.

Es war noch nie so leicht wie heuer, den Einzug in die Königsklasse zu schaffen – das wissen alle bei Sturm . Obwohl Erfolgstrainer Franco Foda betont: „Ich bin kein Träumer, sondern ein Realist. Der Weg ist steinig.“

Nach dem hart erkämpften Aufstieg gegen Videoton Székesfehérvár (2:0 und 2:3) geht für Sturm die Champions-League-Qualifikation bereits nächste Woche weiter: Die Grazer treten Dienstag in Tiflis gegen Zestafoni an (18 Uhr).

Österreichs Meister ist bei diesen Duellen klarer Favorit, daran gibt’s überhaupt nichts zu rütteln. Normal muss Sturm den Aufstieg schaffen! Foda dazu: „Wir müssen gar nichts. Das glaubt nur jeder in Österreich. Ich unterschätze niemanden.“

Aber alles spricht für Sturm
Marktwert des Gegners: 5,7 Millionen Euro. Die Spieler von Sturm sind doppelt so viel wert. Gegen Chişinău (Moldawien) geriet Zestafoni trotz eines 3:0 im Hinspiel fast ins Schleudern, verlor das Rückspiel mit 0:2.

Nach dem georgischen Meister wartet noch das Play-off (rund zwei Millionen Euro Startgeld), dann das Millionengeschäft in der Gruppenphase. Dort gibt es als Startprämie 3,8 Millionen Euro, für jedes Gruppenspiel zusätzlich 550.000 Euro. Bei sechs Partien bedeutet das insgesamt 3,3 Millionen Euro. Macht unterm Strich neun Millionen plus TV-Gelder, Eintrittsgeld plus Werbeeinnahmen.

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