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Nach Mund-zu-Protest: Das sagt der DFB

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Das Bild vom Schweige-Protest ging rasend schnell durch die Welt. Der DFB hat direkt danach Stellung dazu bezogen.

Die Stimmung nachdem der DFB gegen die FIFA im Bindenkrieg eingeknickt ist war aufgeheizt. Viele kritisierten den großen Verband, vor den FIFA-Bossen wehrlos in die Knie gegangen zu sein. Mit dem Mund-zu-Protest vor dem Spiel gegen Japan meldete sich auch der Verband via Social Media zu Wort.

 

 

 

"Wir wollten mit unserer Kapitänsbinde ein Zeichen setzen für Werte, die wir in der Nationalmannschaft leben: Vielfalt und gegenseitiger Respekt. Gemeinsam mit anderen Nationen laut sein. Es geht dabei nicht um eine politische Botschaft: Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Das sollte selbstverständlich sein. Ist es aber leider immer noch nicht. Deshalb ist uns diese Botschaft so wichtig. Uns die Binde zu verbieten, ist wie den Mund zu verbieten. Unsere Haltung steht", bezieht der deutsche Fußballbund etwas spät doch noch Stellung.

"Die FIFA arbeitet mit Einschüchterung und Druck, das muss man zunächst konstatieren", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf in der ARD. "Ich stehe zu allem, was ich gesagt habe zum Thema Menschenrechte. Wir sind in der Opposition zur FIFA, das ist ganz wichtig, dass das hier deutlich wird. Wir müssen überlegen, welche Schlüsse wir daraus ziehen."