F1: Pedro de la Rosa fährt Mechaniker nieder

GP-Training in Montreal

F1: Pedro de la Rosa fährt Mechaniker nieder

Bei Einfahrt in Box: Mechaniker Craig Stubley in Krankenhaus gebracht.

Schrecksekunden in der HRT-Box: Pilot Pedro de la Rosa (41) fährt während des 1. Freien Trainings in Montreal seinen eigenen Mechaniker nieder. Der Renn-Star erwischte Craig Stubley als er seinen Boliden in die Box fuhr.

Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte sofort in ein Krankenhaus gefahren. Doch der Rennstall HRT gab jetzt Entwarnung: Stubley sei nicht ernsthaft verletzt, würde aber für das Qualifying und Rennen ausfallen. Er muss sich weiter im Spital auskurieren.

Die Umstände dieses Unglücks sind mysteriös: „Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, ist noch unklar,“ sagt HRT-Sprecher.

Vettel scheitert im Training an Hamilton
Ob Titelverteidiger Sebastian Vettel oder WM-Spitzenreiter Fernando Alonso - an Lewis Hamilton gab es am Freitag beim Auftakt in den Großen Preis von Kanada kein Vorbeikommen. Der britische Ex-Formel-1-Weltmeister, der noch auf seinen ersten Saisonsieg wartet, stand im ersten Training einem perfekten Einstand des deutschen Weltmeisters Sebastian Vettel im Weg. Im zweiten wies Hamilton im Formel-1-McLaren auch noch Alonso auf dem Circuit Gilles Villeneuve von Montreal in die Schranken.


Der Brite stellte in beiden Trainings die Bestzeit auf. Titelverteidiger und Doppelweltmeister Vettel hatte in der Früh um 0,118 Sekunden im Red Bull das Nachsehen, Alonso fehlten am Nachmittag im Ferrari 54 Tausendstelsekunden. In der Gesamtabrechnung beider Probefahrten für den siebenten WM-Lauf am Sonntag kam Alonsos Teamkollege Felipe Massa auf den dritten Rang noch vor Vettel.

Kovalainen demoliert Boliden
Vierzig Minuten vor Ende des ersten Trainings sorgte Heikki Kovalainen für eine längere Auszeit. Der Finne kam mit seinem Caterham leicht ins Schlingern und rutschte mit der rechten Fahrzeugseite in die Leitplanken. Dem Piloten passierte nichts, das halbseitig demolierte Auto wurde abgeschleppt und der Kurs war fast eine Viertelstunde gesperrt. Tierische Begegnungen hatte Kimi Räikkönen. Zuerst entkam ein flinker Fuchs dem heranrasenden Lotus des Ex-Weltmeisters, dann querten Eichhörnchen gerade noch rechtzeitig die Strecke, um unversehrt zu bleiben.

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