Italien zündete am Dienstag eine Bombe: Der Staat eröffnete eine Untersuchung aller Formel-1-Fahrer der letzten Jahre wegen Steuerhinterziehung. Neben einer Nachzahlung drohen sogar erhebliche Strafzahlungen.
In den letzten Jahren fanden auf italienischem Boden drei Grand Prix statt: Monza, Imola und Mugello. Laut Steuerecht im Stiefel Europas müssen alle ausländischen Athleten ihr in Italien eingenommenes Einkommen versteuern. Allerdings war die Verfolgung dieser Regel sehr lückenhaft.
Das soll sich nun ändern, wie die Zeitung "Il Resto del Carlino" berichtet. Demnach startete Italien eine Untersuchung bei allen Fahrern der Formel 1 sowie den Teams. Laut "RacingNews365" wurden bereits alle Fahrer per Brief darüber informiert, dass die Steuern für das Jahr 2025 nachgeliefert werden müssen. Sofern es rechtlich möglich ist, soll aber sogar noch weiter zurückgegangen werden.
Strafzahlungen sollen folgen
Darunter sollen nicht nur Fahrer-Verträge, sondern auch Sponsor-Verträge fallen. Ein genauer Einblick soll zeigen, welche Steuern fällig geworden sind. Neben der Rückzahlung droht Fahrern mit einem Einkommen über 50.000 Euro sogar eine erhebliche Strafnachzahlung.
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Eine offizielle Reaktion von den Teams oder der FIA gibt es bislang nicht.