Die Formel 1 steckt in Bahrain fest. Nach einem Angriff auf den Inselstaat ist der Luftraum dicht, wodurch Mercedes, McLaren und Pirelli ihre Mitarbeiter derzeit nicht evakuieren können.
Eigentlich standen für Mercedes, McLaren und Reifenhersteller Pirelli wichtige Testfahrten auf dem Programm, doch die politische Lage im Nahen Osten hat die Pläne jäh gestoppt. Nach einem iranischen Angriff auf Bahrain wurde der Luftraum komplett gesperrt. Das Personal der Teams sitzt nun fest und kann die Heimreise vorerst nicht antreten. Die Sicherheit der Mitarbeiter hat für die Rennställe oberste Priorität, weshalb derzeit unter Hochdruck an Lösungen gearbeitet wird.
Rückreise derzeit völlig unmöglich
Die Verantwortlichen prüfen aktuell alle Optionen, um die Teams entweder zurück in die Heimatländer oder direkt zum nächsten Rennen nach Australien zu bringen. Da der gesamte Flugverkehr eingestellt wurde, gibt es momentan jedoch keinen Weg aus dem Land. Die lokalen Behörden in Bahrain haben zudem klargestellt, dass die Ausreise der Formel-1-Teams keine Priorität genießt, was die Evakuierungsversuche zusätzlich erschwert. Genaue Details zu den Plänen werden aus Sicherheitsgründen streng vertraulich behandelt.
Teams warten in Sicherheit
Es herrscht große Ungewissheit darüber, wann der Luftraum wieder geöffnet wird. In Medienberichten wird spekuliert, dass Flüge erst am Freitag, 6. März, wieder aufgenommen werden könnten, allerdings gibt es hierfür keine offizielle Bestätigung. Für die österreichischen Fans und die Motorsport-Welt gibt es zumindest eine beruhigende Nachricht: Alle Teammitglieder und Fahrer sind in Sicherheit. Sie halten sich derzeit in ihren Hotels auf und warten dort die weitere Entwicklung der Lage ab.
Fokus auf Australien-Grand-Prix
Das Ziel bleibt die rechtzeitige Verlegung des Personals zum Großen Preis von Australien. Ob dieser Zeitplan hält, hängt allein von der Sicherheitslage vor Ort und der Entscheidung der bahrainischen Behörden ab. Die Teams stehen in ständigem Kontakt, um sofort reagieren zu können, sobald sich ein Zeitfenster für den Abflug öffnet. Bis dahin bleibt der Formel 1 im Wüstenstaat nur das Warten.