Vettel auf Monaco-Pole
Horror-Crash: Perez krachte in Schikane
Auch das Qualifikationstraining der Formel 1 ist am Samstag in Monaco nach einem schweren Unfall unterbrochen worden. Der junge Mexikaner Sergio Perez, der sich im Sauber überraschend für das Top-Ten-Finale qualifiziert hatte, krachte wenige Minuten vor Schluss nach der Tunnelausfahrt mit voller Wucht in die Schikanen-Barriere und musste ärztlich versorgt werden. Sein Auto erlitt einen Totalschaden, das Monocoque hielt aber stand. Wegen des Unfalls wurde das Qualifying für über eine halbe Stunde unterbrochen.
Schwerer Unfall von Perez im Qualifying
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Vettel holt sich Pole
Sebastian Vettel wird am Sonntag erstmals aus der Pole-Position in den Formel-1-Grand-Prix von Monaco gehen. Der Weltmeister erzielte am Samstag im Qualifying in 1:13,556 Min. Bestzeit vor dem McLaren-Fahrer Jenson Button sowie seinem Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber und Fernando Alonso im Ferrari, während Vettels-WM-Verfolger Lewis Hamilton (McLaren) über Platz sieben nicht hinauskam. Das sechste Saisonrennen beginnt am Sonntag um 14.00 Uhr.
"Das wichtigste heute ist, dass es Sergio den Umständen entsprechend gut geht", rückte Vettel die Umstände auch sofort zurecht. Es blieb seinem Red-Bull-Teamchef Christian Horner vorbehalten, die Leistung zu würdigen. Als "phänomenal" bezeichnete Horner Vettels neuerliche "Punktlandung". Nach Vettels fünfter Saison-Pole steht das österreichische Weltmeister-Team auch im sechsten Rennen ganz vorne.
Der 23-jährige WM-Leader brannte im entscheidenden Q3 seine Fabelzeit von 1:13,556 Min. gleich zu Beginn in den frischen Straßenasphalt von Monaco und das war gut so. Denn nach Perez' Unfall und der langen Wartepause (Vettel: "Es war sehr schwierig die Konzentration zu behalten") reichte der Konkurrenz die Zeit nicht mehr für Verbesserungen. WM-Hauptverfolger Lewis Hamilton (McLaren) blieb sogar auf Platz sieben sitzen, das ist in Monaco fast schon eine Katastrophe.
"Überholen ist hier nur sehr schwer möglich", gab auch Vettel spitzbübisch lächelnd zu. Umgekehrt sei das Rennen in Monaco immer ein einziges "Casino". "Alles was ich derzeit gewonnen habe, sind acht Meter Vorsprung auf die Konkurrenz", warnte er vor der 69. Auflage des Traditionsrennens folgerichtig.
Freies Training wurde zwei Mal unterbrochen
Auch das dritte und letzte freie Training der Formel 1 ist nach Unfällen zwei Mal unterbrochen worden. Sowohl Nico Rosberg (Mercedes) als auch Vitantonio Liuzzi (HRT) blieben bei heftigen Crashes in die Leitplanken aber unverletzt.
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