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Wahnsinn: Technik-Revolution in Formel 1

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Die Vollüberwachung im Cockpit nimmt eine ganz neue Dimension an.

Revolution in den Formel-1-Cockpits: Mit biometrischen Handschuhen sollen künftig die Piloten im Notfall medizinisch besser versorgt werden. Wie am Rande des Grand Prix von Japan in Suzuka vorgestellt, sendet diese Technik mögliche lebensrettende Daten der Fahrer an die Ärzte.

Dafür soll ein drei Millimeter dicker Sensor eingenäht werden und unter anderem den Pulsschlag erfassen. "Und das ist eine Maßeinheit, die mit wenig Informationen viel verraten kann. Basierend auf dieser Information kann man die Rettungsmaßnahmen anpassen", so Alan van der Merwe, Fahrer des Medical Cars.

Das Projekt wird von zwei Angestellten des Automobil-Weltverbandes (FIA) geleitet, Ian Roberts und van der Merwe. Die Pläne sehen vor, zu einem späteren Zeitpunkt auch Daten zur Atmung und Temperatur erfasst werden.

Unfall 2015 als Mitgrund

Ein Hauptgrund für die geplante Einführung des biometrischen Handschuhs ist ein Trainingsunfall von Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz Jr. 2015 in Sotschi. Damals war der Spanier von Teilen der Streckenbegrenzung bedeckt worden. Die Ärzte mussten zunächst warten, bis diese Trümmer weggeschafft wurden. Erst danach konnten sie sich ein Bild von Sainz' Zustand machen.

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