Wut-Rede von Hausleitner geht viral

Im ORF

Wut-Rede von Hausleitner geht viral

Kommentator fand beim Monaco-GP klare Worte für Ferraris Stallorder.

Der Grand Prix von Monaco war vielleicht nicht der spannendste, das Ergebnis jedoch und wie es zustande kam, wirbelt noch immer reichlich Staub auf. Schweizer Medien wie der Blick berichten über einen Ösi-Reporter, der ausrastet.

Was war passiert? Ferrari konnte durch geschickte Boxenstopps Sebastian Vettel an Kimi Räikkönen vorbeilotsen, so den Sieg für den Deutschen absichern. Der vierfache Weltmeister führt nun schon 25 Punkte vor Mercedes-Konkurrent Lewis Hamilton die Gesamtwertung an. "Monaco hat es gezeigt. Ferrari hat seine Nummer eins gewählt," stichelte Hamilton danach.

Doch nicht nur er war erbost. ORF-Kommentator Ernst Hausleitner, der mit Alexander Wurz ein kongeniales Duo bildet, schlug sich auf Räikkönens Seite. "Ein verstecktes Foul an Kimi. Ich bin ein wenig angefressen. Da tut man dem Sport und den Fans zu Hause keinen Gefallen." Hausleitner weiter: "Ich würde den Ferrari jetzt abstellen - und auf das Schiff gehen."

Spitze gegen die neuen Besitzer

Wurz versuchte zu kalmieren: "Man muss sich natürlich schon fragen, ob Ferrari Kimi absichtlich früher reingeholt hat. Es bestand ja keine Not dazu. Aber offenbar steht die WM im Vordergrund. Da muss man Ferrari sicher auch verstehen." Hausleitner hatte sich sein Bild gemacht: "Dass man die WM schon so frühzeitig in eine Bahn lenkt, ist fraglich." Er fügte als Spitze auf die neuen amerikanischen Besitzer an: "Dann sollen die Promis lieber daheimbleiben - und wir sehen dafür ehrlichen Sport."