hotvolleys

Champions League

hotVolleys verlieren zum vierten Mal

Vizemeister unterliegt in Polen knapp, Aufstiegschancen damit wohl dahin.

Wie in der vergangenen Woche ist Österreichs Trio in der Volleyball-Champions-League auch am Mittwoch ohne Sieg geblieben. Bei den Herren waren Meister Hypo Tirol daheim gegen Tours VB und die aon hotVolleys bei Belchatow in Polen bei 2:3-Niederlagen nach guten Leistungen freilich knapp dran. Nichtsdestotrotz sind die Chancen auf den Aufstieg ins Achtelfinale weiter gesunken. Diese hat bei den Damen SVS Post nach einem 0:3 in Pesaro nicht mehr.

Tirol an Sensation dran
Die Tiroler hatten die beste Sieg-Möglichkeit. Wie die hotVolleys entschieden sie gegen den höher eingeschätzten Gegner Satz eins für sich, positiv war aber vor allem der Gewinn des vierten Durchgangs zum Satz-Ausgleich. Letztlich reichte aber auch ein Vierpunkte-Vorsprung im Entscheidungssatz nicht, nach Abwehr von zwei Matchbällen war die Niederlage besiegelt. Manager Hannes Kronthaler: "Die Außenangreifer hätten das machen müssen."

Der Ex-Teamspieler bekrittelte, des öfteren einen Vorteil nicht genützt zu haben, sah darin den Unterschied zu den abgebrühteren Franzosen. "Wir bringen die Klasse dafür noch nicht auf das Parkett. Aber die Mannschaft befindet sich auf dem Weg der Besserung." Kronthaler gibt sich und seiner Truppe nun kaum noch eine Chance, in den verbleibenden fünf Partien die Top Drei bzw. das Weiterkommen zu schaffen: "Das kann man abhaken."

Kleinmann zufrieden
Etwas anders ist die Situation bei den hotVolleys, da noch drei Heimspiele ausständig sind. Die Wiener legten im Land des Vize-Weltmeisters zweimal vor, hatten nach der 2:1-Satzführung aber nichts mehr zuzulegen. "Im ersten und dritten Satz ist es uns gelungen, Belchatow unter Druck zu setzen", erklärte hotVolleys-Coach Claudio Cuello. "Aber sonst war der polnische Meister zu stark." Manager Peter Kleinmann sieht sein Team dennoch auf einem guten Weg.

Damen-Meister verliert
Die Niederlage von SVS Post beim weiter unbesiegten Tabellenführer Pesaro kam erwartet. "Wir haben gut mitgespielt, die Punkte hat aber das Heimteam gemacht", analysierte Sportdirektor Wolfgang Kipf. Vor allem die schnellen Bälle zu Beginn des Spiels machten dem ÖVV-Meister Schwierigkeiten. Bei der vierten Niederlage von SVS Post im vierten Match fiel lediglich Kucerova mit fünf direkten Punkten aus dem Service auf.