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Lopez verhindert perfekten Franzosen-Tag

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Spanier überrascht gegen Jungstar Pouille. Tsonga erfüllt die Pflicht.

Feliciano Lopez hat bei den Wiener Erste Bank Open vor dem österreichischen Nationalfeiertag einen französischen Tennis-Feiertag verhindert. Während Jo-Wilfried Tsonga (6) und Gilles Simon ihre Erstrunden-Partien für sich entschieden, besiegte Lopez deren Landsmann Lucas Pouille (7) 6:4,2:6,7:5.

Der Iberer bekommt es am Mittwoch im Achtelfinale mit dem US-Ass John Isner zu tun. "Es war eines der härtesten Erstrunden-Lose", war sich Lopez bewusst, dass er gegen den aufstrebenden Metz-Sieger nicht Favorit gewesen war. Doch nachdem die Nummer sieben des Turniers den ersten Satz gewonnen hatte, glich Lopez nicht nur recht glatt aus, sondern wehrte in der Entscheidung auch noch einen Matchball ab.

Damit gelang ihm das entscheidende Break und er machte trotz einiger Gegenwehr des Weltranglisten-17. machte er den Sack nach 2:08 Stunden zu. Für Lopez war es der 17. Wien-Sieg bei nur sechs Niederlagen. Bis auf eine Startschlappe 2014 stand der Iberer bei allen seinen Stadthallen-Antreten zumindest im Viertelfinale.

Tsonga zieht Runde weiter

"Ich komme immer gerne zurück, habe hier 2004 meinen ersten Titel geholt", sagte der 35-Jährige. Der Weltranglisten-30. sprach dem schon zahlreich erschienen Publikum ein Extra-Lob für dessen Unterstützung aus und sieht für sich noch kein Karriereende. "Solange es geht, spiele ich weiter."

Simon glich im Länderkampf mit Spanien durch ein 6:4,7:5 gegen Guillermo Garcia-Lopez für Frankreich aus, muss nun aber wohl gegen Andy Murray ran. Die schottische Nummer eins des Turniers wird sein Auftakt-Einzel gegen Martin Klizan (SVK) am Mittwochnachmittag bestreiten.

2011-Wien-Sieger Tsonga hatte bei einem 6:3,6:4 gegen Benjamin Becker (GER-Q) wenig Mühe, spielt im Achtelfinale gegen Landsmann Stephane Robert oder Philipp Kohlschreiber (GER).

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