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Kampfansage

Schleck gibt Gelbes Trikot "nicht so einfach her!"

Der Luxemburger Fränk Schleck, der am Sonntag das Gelbe Trikot der Tour de France übernommen hat, zeigte sich darüber am erleichtert.

"Ich gebe das Gelbe Trikot nicht mehr so einfach her", erklärte der Etappensieger von L'Alpe d'Huez 2006.

Frage: Was bedeutet das Gelbe Trikot für Sie, erhöht sich damit der Druck?
Fränk Schleck: "Dieses Trikot ist eine Befreiung, weil ich geträumt habe, es zu tragen. Nun habe ich es geschafft."

Frage: Sind Sie nun Kapitän des CSC-Saxo-Teams?
Schleck: "Unser Teamchef Bjarne Riis hat schon gesagt, dass wir nun zwei Karten spielen können. Um in den Bergen anzugreifen, muss auch Carlos Sastre dabei sein. Man braucht zwei Joker, zwei Leader, um Zeit zu gewinnen."

Frage: Wie sehen Sie den weiteren Rennverlauf?
Schleck: "Ich weiß nicht, ob ich die Tour gewinnen kann, aber wir werden es versuchen. Ich gebe das Gelbe Trikot nicht mehr so einfach her. Die Bergankunft in Prato Nevoso war schwierig, aber kein Vergleich mit Alpe d'Huez, das wird sehr hart. Dort werden wir versuchen, Cadel Evans, Denis Mentschow und natürlich Bernhard Kohl, der ein ernsthafter Kandidat geworden ist, Zeit abzunehmen. Das wird nicht leicht, ist aber nötig, denn man kennt ihre Qualitäten im Zeitfahren."