Österreichs Abfahrer sind diesmal nur Geheimtipps

Zweiter Anlauf für die Herren-Abfahrt bei Olympia

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Am Montag soll es bei den XXI. Olympischen Winterspielen in Vancouver endlich auch mit den Alpinbewerben losgehen. Nachdem die ursprünglich für Samstag angesetzt gewesene Herren-Abfahrt und die Damen-Kombination am Sonntag wegen des zu warmen Wetters hatten abgesagt werden müssen, soll in Whistler ab 19:30 Uhr MEZ die Herren-Abfahrt durchgeführt werden.

Michael Walchhofer zählt dabei zu den Mitfavoriten, auch wenn Cheftrainer Toni Giger davon nichts wissen will und sein Team, das Mario Scheiber, Hans Grugger und Klaus Kröll komplettieren, in der Rolle des Außenseiters auf der möglicherweise sicheren Seite denkt.

Die Statistik zeigt Licht und Schatten: Erstmals seit der Saison 1991/1992 haben die rot-weiß-roten Speed-Piloten in einer Weltcupsaison keine Abfahrt mehr gewonnen, doch vor 18 Jahren ging dann Patrick Ortlieb in Val d'Isere ausgerechnet im Olympia-Rennen als Sieger hervor, Bronze holte sich mit Günther Mader ein weiterer Österreicher.

Bei den Alpin-Damen stehen zwei Abfahrts-Trainings am Programm. An die ursprünglich auf Montag verschobene Super-Kombination ist weiterhin nicht zu denken. Neuer Austragungstermin hierfür ist der Donnerstag.

Doch nicht nur auf den Skipisten herrscht am Montag reges Treiben. Auf dem Cypress Mountain geht es am Montag erstmals auch bei den Snowboardern um Medaillen. Im Cross der Herren (19.30 Qualifikation/23.00 Finale) starten die drei Österreicher Mario Fuchs, Lukas Grüner, Markus Schairer. Im Whistler Sliding Center sind nach den Herren ab Montag die Damen an der Reihe. Die ÖRV-Rodlerinnen absolvieren um 2.00 Uhr MEZ in der Nacht auf Dienstag den ersten und zweiten Lauf. Nach dem tödlichen Unfall des Georgiers Nodar Kumaritaschwili bestreiten die Damen ihre Rennen auf verkürzter Strecke vom Junioren-Start.

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