Grausames Familiendrama um Ex-Tennisprofi

Kinder ermordet

Grausames Familiendrama um Ex-Tennisprofi

Eine schreckliche Familientragödie um eine Ex-Tennisspielerin hat sich in den USA ereignet.

Stephanie Reece war eine Tennisspielerin in den frühen 90er-Jahren. Sie war hauptsächlich auf Doppel-Partien spezialisiert, ihre beste Platzierung war die Nummer 79 in der ATP-Weltrangliste. Nach ihrer Karriere arbeitete sie als Tenniscoach. Rund um die heute 48-Jährige hat sich in den USA eine grausame Familientragödie ereignet. Ihr Ex-Mann soll die beiden gemeinsamen Kinder ermordet haben, das berichten der Indianapolis Star und People.

Die Schule rief Reece am vergangenen Freitag an, nachdem der 15-jährige Sohn Harrison und die 13-jährige Tochter Shelby nicht zum Unterricht erschienen waren. Die beiden Teenager waren gerade bei ihrem Vater zu Besuch. Er und Reece hatten sich Ende 2017 scheiden lassen.

Die Mutter versuchte, ihren Ex-Mann anzurufen, doch bekam keine Antwort. Sie fuhr zu dem Haus im US-Bundesstaat Indianapolis, doch niemand öffnete die Tür. Um 10:30 Uhr rief sie den Notruf. Die wenig später eintreffenden Beamten öffneten die Tür und machten einen grausigen Fund: Drei Leichen lagen im Haus. Die ihres 50-jährigen Ex-Mannes und auch die leblosen Körper ihrer beiden Kinder.

Den Berichten zufolge geht die Polizei davon aus, dass der Vater zunächst die beiden Kinder im Schlaf erschossen hat. Die Leichen sollen in ihren Betten gefunden worden sein. Anschließend habe er die Waffe gegen sich selbst gerichtet und abgedrückt. "Ich kann mir nicht vorstellen, jemanden umzubringen, aber noch weniger, dass man seine eigenen Kinder tötet", wird der örtliche Sheriff vom "People" zitiert. Ihm zufolge sei es unklar, wann genau sich die schreckliche Tat abgespielt hat. Niemand habe die Schüsse gehört.

Der Ex-Mann soll ein großes Alkoholproblem gehabt haben. Der örtliche Sheriff sprach von einer "schrecklichen Tragödie", die ihn und seine Beamten "den Rest unseres Lebens verfolgen" würde. Das Schlimmste aber: "Unglücklicherweise werden wir vielleicht nie die Gründe kennen, warum er das getan hat."