Messi setzt 30 Millionen in den Sand

Totales Fehlinvestment

Messi setzt 30 Millionen in den Sand

Für seine Künste auf dem Rasen wurde Lionel Messi zum siebten Mal mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet - auf dem Immobilienmarkt musste der Superstar jedoch eine gehörige Pleite einstecken.

Im Jahr 2017 beschließt Lionel Messi, damals lief der Stürmerstar noch für den FC Barcelona auf, eine Immobilie zu erwerben. Dabei handelte es sich um das Vier-Sterne-Boutique-Hotel „MiM Sitges“, unweit von seinem eigenem Heim. Für die Anlage, die mit 77 Zimmern und Panorama-Dachterrasse bestückt ist, soll der Argentinier einen stolzen Preis von 30 Millionen Euro bezahlt haben.

© mimhotels.com
Ohne Genehmigung: Die Balkone des Hotels in Barcelona wurdennicht ordnungsgemäß gebaut.

Ohne Genehmigung: Die Balkone des Hotels in Barcelona wurdennicht ordnungsgemäß gebaut.

× Ohne Genehmigung: Die Balkone des Hotels in Barcelona wurdennicht ordnungsgemäß gebaut.

Das Problem: Laut der spanischen „El Confidencial“ ist ein Gerichtsbeschluss zum Abriss anhängig. Als die Redaktion, der Unterlagen vorliegen, die Messi-Seite damit konfrontierte, gab es kein Kommenmtar.

Messi erwarb das Hotel anscheinend, ohne zu wissen, dass es nicht den städtischen Standards entsprach und dass das Rathaus von Sitges seinen Abriss bereits angeordnet hatte. Und das alles wegen Nichteinhaltung der Bauvorschriften. Unter anderem sollen die Balkone zu groß sein. Das ist insofern problematisch, da die Gesamtkonstruktion an ihnen hängt - bei einer Verkleinerung bzw. sollten sie abgerissen werden droht das Haus einzustürzen. Ebenso soll der Brandnotfallplan bei den Behörden durchgefallen sein.

Vorbesitzer wusste Bescheid

Dass der Vorbesitzer der Hotelanlage, Francisco Sánchez Rodríguez, schon vor dem Verkauf an Messi von den Unregelmäßigkeiten und dem Abrissbefehl gewusst hatte, setzt der Geschichte noch das i-Tüpfelchen auf.

Laut Gericht muss das Haus wohl abgerissen werden, die 30 Millionen Euro wären somit mit einem Schlag in den Sand gesetzt...