Tennis-Aufreger

Das Bein! Darum sagt Potapova für Turnier ab

Nach ihrem tollen Lauf mit Linz-Finale, Madrid-Semifinale und Rom-Achtelfinale muss Neo-Österreicherin Anastasia Potapowa eine Pause einlegen. Das rechte Bein macht Probleme.

Nachdem sich Anastasia Potapova Montagabend im Rom-Achtelfinale der Weltranglisten-Fünften Jessica Pegula mit 6:7, 2:6 geschlagen geben musste, klagte sie über Schmerzen und Müdigkeit und sagte im Hinblick auf die French Open (ab 24. Mai) für das nächstwöchige Turnier in Straßburg ab.

Pause, um für French Open zu regenerieren

„Es war ein sehr körperliches Spiel“, meinte Potapova vor ihrer Abreise in Rom. Im Tiebreak des über eine Stunde dauernden 1. Satzes gegen Pegula hatte sie bei 4:6 zwei Satzbälle abgewehrt. Danach war die Luft draußen. Die Strapazen der vergangenen Wochen mit Linz-Finale, Madrid-Semifinale und bereits dem sechsten Match in Rom aus der Qualifikation heraus waren letztlich zu viel gegen die Weltranglisten-Fünfte. Dazu kamen Probleme mit dem rechten Bein.

„Ich habe mich schon beim Aufwachen nicht allzu gut gefühlt und habe schon etwas Schmerzen gespürt,“ schilderte die Neo-Österreicherin später. Sie glaubt aber nicht, dass es etwas Ernstes ist: „Es ist wohl eine Kombination aus Müdigkeit und sehr vielen Spielen in der letzten Zeit. Ich muss wohl nur ein paar Tage regenerieren.“

Potapova darf sich mit 79.510 Euro sowie 120 Weltranglisten-Punkten trösten. Im Live-Ranking verbesserte sie sich um zehn Ränge und sollte als WTA-Nr. 28 ihre Setzung bei den French Open sicher haben. Beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres will sie dann ihren Höhenflug fortsetzen.und sich in die Nähe ihres besten WTA-Rankings (WTA-Nr. 21/Juni 2023) spielen.

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