Kitzbühel kämpft um die Abfahrt

Am Hausberg fehlt Schnee

Kitzbühel kämpft um die Abfahrt

Kitz kämpft um seine Rennen. Für Abfahrt und Super-G steht ein Notprogramm.

Die Bilder, die ÖSTERREICH-Fotograf Johannes Kernmayer aus Kitzbühel liefert, sagen alles: ein dünnes Schneeband am berühmten Hausberg, links und rechts grüne Almwiesen. Doch die unermüdlichen Helfer haben noch nicht aufgegeben. Helikopter fliegen Schneerationen aus dem nahen Depot oder von wo auch immer sich die wertvolle Pistenunterlage zusammenkratzen lässt.

© TZ ÖSTERREICH/Kernmayer

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"Umfahrung" über 
Ganslernhang bereit
Ein Blick vom Gegenhang zeigt, dass für die Notvariante bereits alles vorbereitet ist: Sowohl Super-G als auch Abfahrt können über den Ganslernhang, wo traditionell der Slalom steigt, Richtung Zielstadion umgeleitet werden. Rennleiter Obernauer verspricht: „Die Rennen finden statt!“

Die Wetterprognose lässt zumindest hoffen: Dienstag und Mittwoch sorgt das Atlantik-Tief „Helga“ zwar noch für deutliche Plusgrade (4 bis 5 Grad), dann sollten die Temperaturen aber nach unten gehen. Dabei könnte prognostizierter Schneeregen zu Schneefall werden und am Donnerstag abklingen. Spätestens dann müsste ein Abfahrtstraining über die Bühne ­gehen. Im Idealfall wird schon Mittwoch trainiert.

© TZ ÖSTERREICH/Kernmayer

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Svindal im Abfahrts-
Rodeo Topfavorit
Für den Höhepunkt, den Abfahrtsklassiker am Samstag, prophezeit die Innsbrucker Meteorologin Monika Weis sogar freundliches Wetter. Dann wird es aufgrund der geringen Schneelage ordentlich zur Sache gehen. Ein Fall für Aksel Lund Svindal, den die Buchmacher als Top-Favoriten handeln – vor Ex-Weltmeister Erik Guay und unserem Hannes Reichelt.

Diashow: Schneemangel in Kitz: Zittern um Abfahrt FOTOS

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