Grgor Schlierenzauer

Wintersport

Pause: Schlieri verzichtet auf Harrachow

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Grund: Der Tiroler will zu Hause seine Form finden.

 „Training statt WC“ – mit diesem Statement auf seiner Homepage ließ Gregor Schlierenzauer seine Fans wissen, dass er auf einen Start in Harrachov verzichtet. Kein Wunder: Nach den Plätzen 14, 11, 16 & 20 nahm sich Schlierenzauer selber aus dem Spiel, da der Druck unbedingt vorne mitspringen zu müssen, immer größer wurde.

Statt über die Certak-Großschanze zu flitzen will Schlierenzauer gemeinsam mit Trainer Markus Maurberger in Seefeld auf die Suche nach seiner Form gehen. Er sagt: „Für mich stehen Trockentraining und Skispringen auf dem Programm, um wieder ein gutes Feeling zu bekommen. In Engelberg werde ich dann wieder mit dabei sein. Ich werde mein Bestes geben und hoffe bald wieder meine Leistung abrufen zu können.“

Zuspruch.
Cheftrainer Alexander Pointner zeigt Verständnis für den 32-fachen Weltcupsieger: „Für Gregor ist es wichtig, in Ruhe trainieren zu können. Es geht darum, dass Gregor seine ausgezeichneten Fähigkeiten wieder ausspielen kann. Ich bin überzeugt, dass das gelingen wird und Gregor rasch eine wesentliche Rolle spielen wird.“ Pointner wird in Tschechien diesmal nur sechs Springer an den Start schicken. Weil die Kontinentalcup-Mannschaft der­zeit in Skandinavien eine Wettkampfserie absolviert, wurde der siebte Startplatz nicht nachbesetzt.

Morgi topmotiviert.
Für Gesamtweltcupleader Thomas Morgenstern geht es ab morgen um den dritten Sieg in Serie. Der Kärntner ist nach seinem Doppelschlag in Lillehammer topmotiviert.

„Es ist jetzt schon länger her, dass wir in Harrachov gesprungen sind. Die Schanze ist vom Anlauf her ähnlich wie Bischofshofen mit ihrem langen flachen Anlauf. Eigentlich perfekt für Fliegertypen, auch wenn die wirkliche Flugschanze gleich nebenan steht. Martin Koch ist hier schon 151 m gesprungen und um zu gewinnen wird mal wohl auch diesmal deutlich über 140 m springen müssen.“ Eines ist klar: Auch ohne Gregor Schlierenzauer wollen die rot-weiß-roten Superadler wieder zuschlagen. Kein Wunder: Bei den letzten vier Einzelbewerben holte man drei Mal den Sieg.

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