Lindsey Vonn geht vor den Olympischen Spielen kein Risiko ein. Die US-Skigröße will am Wochenende in Zauchensee nicht ans Limit gehen, sondern gesund für Cortina d'Ampezzo bleiben.
Lindsey Vonn geht vor den Olympischen Spielen bewusst kein Risiko ein. Die US-Skigröße will am Wochenende in Zauchensee nicht ans Limit gehen, sondern konzentriert sich voll auf die Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo.
Vonn mit klarer Prioritätensetzung
"Ich warte auf Februar. Ich habe trainiert, ich bin schnell, aber ich bin nicht am Limit", sagte die 41-Jährige vor dem Weltcup-Speeddoppel in Altenmarkt-Zauchensee. Für sie sei wichtig, ins Ziel zu kommen und im Februar gesund zu sein.
Erfolgreiche aktuelle Saison
In diesem Winter ist Vonn die fünf Speedrennen in St. Moritz und Val d'Isere gefahren. Ihre Bilanz ist beeindruckend: ein Sieg, ein zweiter Platz, zwei dritte Plätze und ein vierter Rang. Sie führt aktuell im Abfahrtsweltcup und ist in der Super-G-Wertung Dritte.
Besondere Erinnerungen an Zauchensee
In Zauchensee stand Vonn sieben Mal auf dem Podest, darunter vier Siege. Am 9. Jänner 2016 gewann sie die Abfahrt und egalisierte mit dem damals 36. Abfahrtssieg die Bestmarke von Österreichs Skilegende Annemarie Moser-Pröll.
Körperliche Einschränkungen im Training
Nach dem ersten Training lag Vonn 3,30 Sekunden zurück und sprach mit belegter Stimme. "Gestern habe ich zehn, zwölf Stunden geschlafen. Heute geht es deutlich besser", sagte sie. "Es ist nicht so schlimm wie das, was die Amerikanerinnen in Val d'Isere hatten, aber ich bin nicht hundertprozentig fit."
Vonn bedankte sich für das Training bei FC Salzburg!
Erfahrung statt Risiko
Die erfahrene Skifahrerin betonte ihre Lernkurve: "Ich weiß, dass ich schneller fahren kann. Aber das macht jetzt keinen Sinn für mich. Ich habe das so oft gemacht, hoffentlich bin ich in meinem Alter klüger." Sie will nicht erst in Sturzgefahr geraten.
Positive Einschätzung der Strecke
Trotz Vorsicht zeigt sich Vonn zufrieden: "Vom Skifahren her passt es. Das ist eine super Strecke für mich." Sie hofft für das Rennwochenende auf bessere Bedingungen mit weniger Gegenwind.
Historischer Moment mit Moser-Pröll
Vonn erinnerte sich an den besonderen Moment 2016: "Annemarie Moser-Pröll hat mir die Trophäe gegeben. Ich habe ihren Rekord geschlagen. Das war wirklich ein cooler Moment in meinem Leben."