37-Jähriger muss seit Anfang Februar pausieren: Sehne macht Probleme
Marcel Hirschers Comeback auf der Skipiste zeichnet sich noch nicht ab. Wie der 37-Jährige am Montagabend in der Sendung "Sport und Talk" auf ServusTV verriet, sind die Bemühungen für eine Rückkehr auf die Piste derzeit unterbrochen. Seit Anfang Februar sei er nicht mehr auf Ski gestanden. "Ich schaue, dass ich wieder fit werde. Um hoffentlich im Herbst wieder Ski fahren zu können", berichtete der achtfache Ski-Gesamtweltcupsieger.
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Hirscher hatte sich Anfang Dezember 2024 - relativ zu Beginn seiner Comebacksaison nach über fünfeinhalbjähriger Pause - einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Probleme macht nun demnach eine Sehne am betroffenen Knie. "Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie eine Reha verlaufen soll. Sie kann super verlaufen, das war bei mir am Anfang der Fall. Dann ist es komplizierter geworden, dass ich am 2. Februar gesagt habe, da muss man stoppen. Da stehe ich gerade", meinte der Salzburger.
Geduld gefragt
Nun ist Geduld gefragt, das Trainingsprogramm heruntergefahren. "Man sucht nach Dingen, die die Reizung wegbringen. Das braucht Zeit." Wie Hirscher mutmaßte, habe er vielleicht auch zu früh mit der Belastung angefangen. "Obwohl ich mir eigentlich viel Zeit gegeben habe."
Ein deklariertes Ziel wie die WM 2027 in der Schweiz gebe es mit Blick auf ein mögliches Comeback nicht, sagte Hirscher. Es gehe mehr um das Gefühl, wieder gute Schwünge zeigen zu können. "Schön langsam rennt die Zeit massiv", sagte der siebenfache Weltmeister auch. Als zusätzliche Motivation gebe es mit der Skimarke Van Deer aber ein Riesenprojekt, so der Firmengründer. Seine Rückkehr in den Weltcup hätte auch "einen großen Mehrwert für das gesamte Projekt."