Aufreger des Jahres

Wieder Skandal um Fenninger

Fünf Tage nach Frieden schockt Olympiasiergerin Verband mit Mercedes-Kampagne.

 Beim "Gipfel" im Anifer Hubertushof letzten Mittwoch schien zwischen der Ski-Olympiasiegerin und den ÖSV-Chefs alles ausgesprochen. In der gemeinsamen Presseaussendung von Fenninger-Management und ÖSV gaben sich beide Seiten auf Kuschelkurs. Doch der währte nicht lange.

+++ Mercedes-Inserat schockt Verband +++

Denn ein ganzseitiges Mercedes-Inserat ("Raubtier in freier Wildbahn") im Profil bringt den heiklen Friedensschluss schwer ins Wanken (s. Foto). Da hat Fenninger ordentlich die Krallen ausgefahren.

Pum: "Ein schweres Foul"
ÖSV-Sportdirektor Hans Pum ist fassungslos: "Ein schweres Foul, eine Provokation gegenüber dem Verband und unserem Partner!" Denn: Die Kampagne muss zum Gipfel-Zeitpunkt bereits gebucht gewesen sein. Pum: "Aber dann hätte man es sagen müssen." Angeblich wurde das heiße Thema am Mittwoch sogar angesprochen. Auch darüber gibt es offenbar verschiedene Auffassungen.

Weder ÖSV-Präsident Schröcksnadel noch Fenninger-Manager Kärcher waren am Montag für eine Stellungnahme erreichbar. ÖSV-Pressesprecher Josef Schmid: "Kärcher hat jetzt zwei Tage Zeit, sie zu stoppen, sonst gibt es Konsequenzen." (okk)
 

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