Was für ein Hin und Her rund um Benjamin Karl! Am Sonntagmorgen staunten Österreichs Sportredaktionen nicht schlecht: In einer Presseaussendung zu „Sport und Talk im Hangar-7“ wurde der Snowboard-Star am Sonntag als Studiogast angekündigt – trotz seines angekündigten Rückzugs aus der Öffentlichkeit.
Doch die Überraschung hielt nicht lange. Nur wenige Stunden später folgte die nächste Wendung: In einem „Gäste-Update“ war Karls Name wieder verschwunden. Aus eingeladen wurde ausgeladen – und der Wirbel perfekt. Der Hintergrund: Karls viel diskutierter Auftritt im Instagram-Podcast „Mindgames“. Dort sprach der Doppel-Olympiasieger offen über seine Ehe – und sorgte mit Aussagen über Rollenverteilung und Prioritäten für massive Kritik. In den sozialen Netzwerken entlud sich daraufhin ein regelrechter Shitstorm, der schnell Kreise zog. Selbst Experten meldeten sich zu Wort, der Podcast wurde schließlich auf Karls Wunsch hin offline genommen.
»Themenmäßig nicht gepasst«
Während die Wogen öffentlich hochgehen, versuchte der Ex-Snowboarder, der jetzt eine Radprofi-Karriere startet, gegenzusteuern. Via Instagram relativierte er seine Aussagen und betonte, dass seine Frau selbstverständlich verreisen könne – „es müsse nur gut geplant sein“. Kurz darauf zog er sich jedoch weiter zurück und schrieb in einem letzten Posting am Dienstagmorgen: „Auf diesem Kanal bis auf weiteres kein Anschluss“.
Und während es auf seinen Kanälen plötzlich still wird, sorgt sein geplanter TV-Auftritt weiter für Gesprächsstoff. ServusTV gibt sich auf Nachfrage gelassen: „Themenmäßig hat es diese Woche nicht gepasst“, heißt es vom Sender. Eine Einladung zu einem späteren Zeitpunkt sei sei aber vorgesehen. Ob hinter den Kulissen mehr passiert ist oder tatsächlich nur der Themenplan entschieden hat, bleibt offen. Fix ist: Nach dem Podcast-Shitstorm steht Benjamin Karl weiter im Zentrum der Aufmerksamkeit – und die Diskussionen um seine Aussagen reißen nicht ab.