Facebook-Story: Student wird Milliardär

The Social Network

© AP Photo/Columbia Pictures, Merrick Morton

Facebook-Story: Student wird Milliardär

Strahlende Gesichter bei den Filmemachern: Das Facebook-Drama "The Social Network" ist in den USA ein Hit. Österreich-Start am Freitag, 8.10.

Diashow The Social Network - Szenenbilder
Das ist der Facebook Film

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Mark Zuckerberg ist Harvard-Student und mäßig erfolgreich bei den Frauen. Seine Freundin Erice (Rooney Mara), erklärt, warum das so ist - und trennt sich von ihm: ""Du glaubst, dass die Mädels nicht auf dich stehen, weil du ein Nerd bist? Schwachsinn - sie mögen dich nicht, weil du ein Riesenarschloch bist!“






Das ist der Facebook Film

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Aus Rache an den Frauen startet Mark ein Online-Bewertunssystem für alle Studentinnen am Campus. Das ist ein gigantischer Erfolg - und die Seite stürzt ab. Mark holt sich Unterstützung von seinem Freund Eduardo Saverin (Andrew Garfield) und Facebook ist geboren.

Das ist der Facebook Film

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Ausgelassen feiert man den Mega-Erfolg des Netzwerkes.

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Bald klopfen Investoren an die Tür von Mark und Eduardo. Darunter Napster-Gründer Sean Parker (Justin Timberlake).

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Er zeigt den beiden Freunden, wie viel Geld man mit Facebook machen kann und auch, wie man es toll ausgeben kann.

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Der neue Luxus treibt einen Keil zwischen die beiden Gründer und Mark will Eduardo rausdrängen...

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Eduardo denkt sich bald, dass Mark's Ex-Freundin recht hat und dieser ein Arsch ist ohne einen Funken sozialer Intelligenz.

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Es kommt zum Prozess, Mark soll beweisen, dass er der rechtmäßige Gründer von Facebook ist.





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Betriebsausflug
Die Facebook-Belegschaft in Palo Alto, Kalifornien, machte am Wochenende einen Betriebsausflug: ins Kino. Das Team von Jung-Milliardär Mark Zuckerberg besuchte The Social Network – und gewann ganz neue Eindrücke vom Chef. Denn der Facebook-Gründer Zuckerberg kommt in dem Kino-Hit keinesfalls als strahlender Held über die Leinwand.

Die Facebook-Mannschaft trug also dazu bei, den Facebook-Film an die Spitze der US-Kinocharts zu hieven. Mit 23 Mio. Dollar Umsatz spielte The Social Network (ab Freitag, 8.10. in Österreich) mehr ein als die zwei nächstplatzierten Filme zusammen.

Autor Aaron Sorkin (Eine Frage der Ehre) erklärte im Interview, der kometenhafte Aufstieg von Facebook sei für seine Story nur von zweitrangiger Bedeutung: "Hier geht es um ganz archaische Themen – Freundschaft, Loyalität, Macht, Status und Eifersucht."

Hymnen
Das Konzept ging voll auf, wie die hymnischen US-Kritiken beweisen. Das Magazin Rolling Stone: "Dies ist der Film des Jahres, der die ganze Dekade definiert." Der Hollywood-Reporter: "Ein absolutes Muss." Die TV-Station CBS erklärt Hauptdarsteller Jesse Eisenberg zum heißen Oscar-Favoriten. Eisenberg, 27, bekannt geworden mit Indie-Filmen wie Adventureland oder Zombieland, spielt Mark Zuckerberg, dem er täuschend ähnlich sieht.

Der Jung-Star im Interview:

ÖSTERREICH: Haben Sie Mark Zuckerberg vor dem Dreh getroffen?
Jesse EISENBERG: Nein. Facebook war in dieses Projekt überhaupt nicht involviert. Aber ich denke, ich habe gute Chancen, Mark kennenzulernen, denn ein Cousin von mir ist einer seiner engsten Mitarbeiter. Er sagte mir, Zuckerberg sei der beste Chef, den man sich vorstellen kann. Das beruhigte mich, denn als Schauspieler muss ich meine Figur ja verteidigen, was immer passiert.

ÖSTERREICH: Wie haben Sie Ihre Rolle angelegt, wenn Sie Zuckerberg nicht kennen?
EISENBERG: Das war nicht so schwer, denn es gibt wahnsinnig viel Material über ihn – auf Videos, online und in Büchern. Meine wichtigste Quelle war das großartige Skript. Er ist ein komplexer, interessanter Charakter, der ständig neue Facetten zeigt.

ÖSTERREICH: Wenn man dem Film glaubt, scheint er bei Mädchen jedoch nicht sehr beliebt zu sein.
EISENBERG: Stimmt. Aber die Männer mögen ihn auch nicht.

Autor: Gunther Baumann
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