Ann-Kathrin Kramer und unser "Tatort"-Star Harald Krassnitzer gelten als eines der stabilsten Paare der Filmbranche. Doch wenn die Klappe am Set fällt, herrscht bei den beiden räumliche Distanz. Kramer verriet nun den pragmatischen Grund für ihre getrennten Hotelzimmer.
Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer sind seit mittlerweile 17 Jahren verheiratet und auch beruflich oft ein Herz und eine Seele. Doch während der Dreharbeiten zu gemeinsamen Projekten zieht das Ehepaar eine klare Grenze: Sie schlafen in getrennten Hotelzimmern. Was für manche nach einer Krise klingen mag, ist für die 60-jährige Schauspielerin und den 65-jährigen Österreicher pure Notwendigkeit. Im Interview mit "Ippen.Media" erklärte Kramer, dass sie am Set sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben.
Sabine und Stefan feiern ihren 25. Hochzeitstag und genießen ihr beschauliches Leben in Ilmenau. Zum Feiern bleibt nicht viel Zeit. Annika, die Tochter der Beiden, ist am Sprung nach Berlin. Stefan ist als Förster viel unterwegs und Sabine hat mit der Schulaufführung ihrer Klasse gut zu tun. Daher trifft es die Familie hart, als Sabine bei den Proben der Schulaufführung einen Schlaganfall erleidet. Sabines Weg zurück ins Leben ist kein leichter und stellt in erster Linie ihre Ehe auf eine harte Probe. Aber Stefan will zu seiner Frau halten, auch wenn ihm das nicht immer leicht fällt. Und als Stefan an seine Grenzen gerät, erhalten sie mit Iryna die Unterstützung, die verhindert, dass das Paar AUS DEM LEBEN fällt. "Aus dem Leben" läuft am 5. März um 20.15 Uhr in ORF 2.
Unterschiedliche Rhythmen am Set
Die Entscheidung für die räumliche Trennung sei von Anfang an einvernehmlich gewesen. Während Kramer es im Zimmer gerne warm hat, bevorzugt Krassnitzer kühle Temperaturen. Auch die Schlafenszeiten gehen weit auseinander: Sie geht früh ins Bett, er ist eher ein Nachtmensch. "Drehen ist kein Urlaub, es gibt einen straffen Zeitplan", betont Kramer. Da Frauen in der Maske oft früher starten müssen, würde der Wecker den Partner nur unnötig aus dem Schlaf reißen. Für das eingespielte Team, das sich bereits 1999 bei Dreharbeiten kennenlernte, macht das gemeinsame Zimmer im Arbeitsalltag schlichtweg keinen Sinn.
Harald Krassnitzer und seine Ehefrau Ann-Kathrin Kramer.
Ein großer beruflicher Wunsch
Trotz dieser kleinen Auszeiten während der Produktion bleibt das Paar eng verbunden. Krassnitzer hat zudem ein sehr enges Verhältnis zu Kramers Sohn, der mit in die Beziehung gebracht wurde. Beruflich schmiedet die Schauspielerin bereits Pläne für die Zukunft. Sie wünscht sich sehr, einmal unter der Regie ihres Mannes vor der Kamera zu stehen.