Goldener Löwe für

Filmfestival Venedig:

 

Goldener Löwe für "Pieta" - Preis für Seidl

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Der internationale Erfolgslauf des österreichischen Films geht weiter: Bei den 69. Filmfestspielen von Venedig, die heute Nacht zu Ende gingen, wurde nach "Hundstage" 2001 (Großer Preis der Jury) erneut eine Seidl-Produktion mit einer Auszeichnung bedacht:

"Glaube", der zweite Teil der vom ORF kofinanzierten "Paradies"-Trilogie, erhielt den Spezialpreis der Jury. Maria Hofstätter (auch ab 18. September in David Schalkos ORF-Serienhighlight "Braunschlag" in ORF eins) spielt darin die missionarische Krankenschwester Anna Maria, die ihre Liebe zu Jesus bis ins Extrem treibt.

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Nach Cannes im Mai ("Paradies: Liebe") war der österreichische Filmemacher heuer bereits zum zweiten Mal auf einem der drei bedeutendsten Filmfestivals eingeladen - und dies mit dem einzigen deutschsprachigen Beitrag im Bewerb.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "2001 wurde Ulrich Seidls erster, vom ORF kofinanzierter Spielfilm 'Hundstage' bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Nun dürfen sich Seidl und sein Team rund um Maria Hofstätter mit 'Paradies: Glaube' erneut über eine wichtige Auszeichnung bei einem der bedeutendsten internationalen Filmfestivals freuen. Ich gratuliere Ulrich Seidl, und wir sind stolz, dass wir diese Produktion unterstützt haben und durch die konsequente Förderung auch des österreichischen Kinofilms zu diesem Filmwunder Österreichs beitragen können."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Ich gratuliere Ulrich Seidl, der großartigen Maria Hofstätter und dem gesamten Team zu diesem Erfolg, und wir freuen uns, dass eine weitere vom ORF kofinanzierte Kinoproduktion im Ausland ausgezeichnet worden ist. Dass konservativ-katholische Kreise in Italien Anstoß an Ulrich Seidls Film nehmen könnten, ist nicht überraschend. Das hat mit einem Fehlverständnis von Kunst zu tun. Bei aller Radikalität von Ulrich Seidls meist polarisierender Arbeit: Es geht um die subtile Darstellung einer Person, die aufgrund einer scheiternden Ehe ihre Zuflucht in besonderer Religiosität sucht. Das kann durchaus die Gefühle empfindsamer Menschen herausfordern. Blasphemie jedoch entsteht erst im Auge des Betrachters, in dem er die Handlung der Darstellung affirmativ für sich nachvollzieht. Das aber schlägt Ulrich Seidl definitiv seinem Publikum nicht vor. Im Vordergrund steht die unverwechselbare Handschrift von Ulrich Seidl."

"Paradies: Glaube" ist eine Produktion der Ulrich Seidl Film in Koproduktion mit Tatfilm und Parisienne de Production mit Unterstützung von Österreichischem Filminstitut, Filmfonds Wien, Land Niederösterreich, Eurimages, Media, Centre National de la Cinematographie in Zusammenarbeit mit ORF (Film/Fernseh-Abkommen), WDR/ARTE, Degeto und ARTE France.

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