Heftig

Pikante Bettszene in Berndorf: Kristina Sprenger und Julia Cencig im Rosenmeer

 Im Vorfeld der Premiere von Neil von „Gerüchte, Gerüchte“ sorgte das prominente Ensemble im Stadttheater Berndorf bereits bei der Fotoprobe für gehöriges Aufsehen. 

In Berndorf herrscht gegenwärtig emsiges Treiben, da die Vorbereitungen für die kommende Inszenierung von Neil Simons zeitlosem Lustspiel„Gerüchte, Gerüchte“ auf Hochtouren laufen. Kürzlich versammelte sich das hochkarätig besetzte Ensemble zum Fototermin, um einen ersten visuellen Vorgeschmack auf die Pointenjagd zu geben, die das Publikum bald (ab 14. Juni) auf dem glatten gesellschaftlichen Parkett der Vorstadtgesellschaft erwartet.

Ein pikantes Arrangement unter Rosenblättern

Besonderes Aufsehen erregten dabei Aufnahmen, die einen Hauch von Extravaganz und Komik versprühen: Die Publikumslieblinge Kristina Sprenger und Julia Cencig präsentierten sich gemeinsam mit Alexander Jagsch in einer ebenso ungewöhnlichen wie ästhetischen Szenerie. In einem Bett liegend und lediglich von einer Fülle roter Rosen bedeckt, lassen sie die delikaten Verstrickungen erahnen, die das Stück so unverwechselbar machen. Neben diesem Trio komplettieren namhafte Akteure wie Nadja Malehund Martin Bermoser das spielfreudige Ensemble.

Wenn die Fassade der feinen Gesellschaft bröckelt

Die Handlung von Neil Simons Klassiker entführt die Zuschauer in die Residenz des Bürgermeisterpaares Myra und Charlie Brooks. Anlässlich ihres zehnten Hochzeitstages ist eine illustre Gästeschar geladen, doch das Fest nimmt eine höchst unerwartete Wendung, noch bevor es recht begonnen hat. Die Gastgeberin ist unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden, während der Hausherr mit einer Schussverletzung aufgefunden wird.

Was folgt, ist eine komödiantische Tour de Force: Um den eigenen Ruf in der Gesellschaft zu wahren, versuchen die eintreffenden Freunde händeringend, die prekären Vorkommnisse voreinander zu verbergen. In ihrem Bemühen um Diskretion verstricken sie sich in ein immer dichter werdendes Geflecht aus Unwahrheiten und hanebüchenen Erklärungsnotnotständen.

Ein Klassiker voll brillanter Sprachkunst

„Gerüchte, Gerüchte“ besticht durch seine geschliffenen Dialoge und ein Tempo, das keine Atempause zulässt. Das Stück gilt zurecht als Meilenstein der Boulevardkomödie, in dem auf jede Katastrophe verlässlich die nächste folgt – stets untermalt von jenem feinsinnigen Humor, der zum Niederknien komisch ist. Man darf gespannt sein, wie das Ensemble unter der Regie in Berndorf dieses Spiel um Schein und Sein auf die Bühne bringen wird.

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