Laufend Kontrollen

Anzeigen-Flut im Gemeindebau: So viele wurden heuer schon abgestraft

Einkaufswagerl vor Wohnhaus.
© Getty Images
In Wiens Gemeindebauten sind illegal abgestellter Müll, Hundekot und mitgenommene Einkaufswagerln häufig ein Problem. Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden für derartige Vergehen 1.552 Strafen verhängt.
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An die 1.800 Gemeindebauten stehen Tag für Tag unter Beobachtung der Ordnungsberater von Wiener Wohnen. Sie sollen dafür sorgen, dass Hausordnung und Sauberkeit eingehalten werden. Ihre jüngste Bilanz zeigt, dass es dabei regelmäßig zu Übertretungen kommt: Besonders häufig fallen demnach illegal abgestellter Sperrmüll und herumliegender Abfall, weggeworfene Zigarettenstummel, Hundekot und vom Supermarkt mitgenommene Einkaufswagerln auf.

Die Kontrollorgane waren im ersten Halbjahr intensiv im Einsatz, beinahe 20.000 Kontrollgänge haben sie absolviert. Dabei wurden rund 24.000 Gespräche mit Bewohnern geführt. Diese reichten in vielen Fällen allerdings nicht aus: Neben den 1.552 verhängten Strafen kam es auch zu 401 Anzeigen. Gerade die sorglos stehengelassenen Einkaufswagerln machen Ärger, besonders wenn sie Fluchtwege blockieren. Dafür wird eine Strafe von 60 Euro fällig.

Doch auch in Sachen Entrümpelung gab es alle Hände voll zu tun, wurden doch nicht weniger als 21.000 unerlaubt abgestellte Gegenstände entfernt. Hinzu kamen zehntausende Meldungen wegen Verstößen gegen das Reinhaltegesetz und die Hausordnung. Bewohner, die sich davon gestört fühlen, können Probleme rund um die Uhr bei Wiener Wohnen unter der Service-Nummer 05/757575 melden.

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