47:20 gegen Alpine Rams
Bei Vikings-Gala vor "Abschied" aus Wien fliegen die Fäuste
Die Vienna Vikings marschieren in der neuen europäischen Football-Liga, AFLE weiter von Sieg zu Sieg. Der Neuling aus der Schweiz, die Alpine Rams hatten beim 47:20-Sieg im Sport-Club-Stadion nichts zu Lachen. "Es war wieder eine super Team-Leistung", lobte Head Coach Chris Calaycay nach dem Schlusspfiff.
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Besonders beeindruckend gegen die Bieler waren die Wiener Star-Tight-Ends Bernhard Seikovits und Florian Bierbaumer. Beide lieferten mit zwei Touchdowns einen maßgeblichen Teil zum Erfolg bei. Wie ausgeglichen die beiden Ausnahmeathleten auf ihrer Position sind, zeigte sich auch nach dem Schlusspfiff.
Vikings-Gala gegen Alpine Rams
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Ex-NFL-Spieler Seikovits, der seinen ersten Touchdown seit 6 Jahren in einem Pflichtspiel erzielen konnte, hatte mit 79 Yards nur 2 Yards mehr als Fan-Liebling Bierbaumer. Auf und neben dem Platz passt die Stimmung zwischen den beiden. "Seiko" wurde zum Mann des Spiels geehrt, und sein kongenialer Partner ärgerte sich kurz, dass ihm die paar Meter fehlten.
Rangelei zwischen Seikovits und Bierbaumer
Im Scherz gab es eine kleine Rangelei nach Schlusspfiff, aber die beiden Teamkollegen freuten sich gemeinsam für den anderen. Ein Zeichen, wie gut die Stimmung in der Wiener Erfolgsfranchise ist. Wie er den besonderen Moment feiern möchte, wollte die Offensiv-Waffe der Wikinger nicht verraten, das Gefühl endlich wieder in der Endzone zu sein war aber schon "sehr leiwand".
Das Glücksgefühl zu verdanken hatte er auch Quarterback Ben Holmes, der mit 340 Total Yards, 4 Passing Touchdowns und wieder einem Rushing Touchdown glänzte. Damit ist der 31-jährige US-Import auch nach dem vierten Spiel weiter der Spieler mit den meisten Läufen in der Endzone in der ganzen Liga. Der Spielmacher freut sich über den Platz an der Spitze: "Es ist unglaublich. So soll es weitergehen."
Bis dieser Erfolgslauf in Wien weitergeht vergeht jetzt fast ein Monat. Erst am 11. Juli empfangen die Vikings am Sport-Club-Platz die Paris Lights. Davor gibt es zwei Auswärtsspiele in London (21. Juni) und Berlin (5. Juli). "Wir sind darauf vorbereitet. Es ist mit ein Grund, wieso wir ein zwei Spieler heute geschont haben", bleibt Erfolgs-Trainer Calaycay trotz der Reisestrapazen ruhig.
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