Noch vor wenigen Wochen herrschte in Deutschland riesige Euphorie, als Julian Nagelsmann offiziell das Nationalmannschafts-Comeback von Manuel Neuer angekündigt hatte. Doch eine Wadenverletzung könnte die Rückkehr des Tormannes nun doch verhindern, was die Verantwortlichen wohl auch in Erklärungsnot bringen könnte.
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Denn die Wadenverletzung, wegen der Neuer schon beim Test gegen Finnland nur auf der Bank Platz nehmen konnte, dürfte doch schlimmer sein als erwartet.
Beim ersten Training der DFB-Elf in den USA stand der 40-jährige Bayern-Kapitän abermals nicht am Feld. Er war nur kurz auf dem Platz, um erste Belastungstests durchzuführen, anhand derer man sieht, dass er seine Wade noch nicht vollständig belasten kann. Dabei wird er laut BILD genauestens vom medizinischen Personal und dem Teamarzt beobachtet.
Wettlauf gegen die Zeit
In drei Tagen steht für die Nagelsmann-Truppe die WM-Generalprobe gegen die USA auf dem Programm. Spätestens da hätte Neuer sein Comeback im DFB-Trikot feiern sollen. Das wird nun zum Wettlauf gegen die Zeit.
Allerdings hat der DFB bereits Vorsorge getroffen. Denn mit Jonas Urbig ist ein vierter Goalie als "Trainingstorhüter" mit in die USA geflogen. Bis vor dem Auftaktspiel gegen Curaçao am 14. Juni kann Bundestrainer Nagelsmann noch Veränderungen im Kader vornehmen.
Jetzt zittert das ganze Land, ob Neuer, der als Nummer 1 für die WM fest eingeplant war, rechtzeitig fit wird. Ansonsten könnte er sogar noch in letzter Sekunde aus dem Kader fliegen.
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