Alarm in Frankfurt

Malaria-Mücke infiziert Flughafen-Mitarbeiter

Lufthansa Airbus A320 steht am Terminal des Frankfurter Flughafens, Terminalgebäude im Hintergrund.
© Getty Images
Am Frankfurter Flughafen haben sich vier Mitarbeiter mit Malaria infiziert.
OE24 auf Google bevorzugen

Nach Angaben des Flughafenbetreibers wurden die Beschäftigten vermutlich von einer infizierten Anopheles-Mücke gestochen, die mit einem Flug aus einem Tropengebiet nach Deutschland gelangt war. Die Betroffenen arbeiten unter anderem in der Gepäckabfertigung und sollen sich Anfang der Woche angesteckt haben.

Aedes-Mücke saugt Blut auf menschlicher Haut.
© Getty Images

Mediziner sprechen in solchen Fällen von sogenannter "Flughafen-Malaria". Dabei handelt es sich um eine seltene Form der Ansteckung, bei der Menschen erkranken, ohne selbst in einem Malaria-Risikogebiet gewesen zu sein. Trotz strenger Kontrollen lässt sich nicht vollständig verhindern, dass einzelne Mücken in Flugzeugen oder Frachträumen mitreisen.

Malaria wird durch Parasiten verursacht, die über den Stich infizierter Anopheles-Mücken übertragen werden. Unbehandelt kann die Krankheit lebensbedrohlich sein, bei einer frühzeitigen Diagnose bestehen jedoch gute Heilungschancen. Für Reisende und die Bevölkerung besteht nach bisherigen Erkenntnissen kein erhöhtes Risiko, da Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird.:::

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden