Weltpremiere
"Noga": Austro-Filmemacher Bergmann auf Oscar-Kurs
2022 schafften es die Wiener Filmemacher Jono und Benji Bergmann mit ihrer animierten Netflix-Dokumentation "Camp Confidential: America's Secret Nazis" auf die Oscar-Shortlist – jetzt nehmen die beiden Brüder wieder Kurs auf den begehrtesten Filmpreis. Und das mit der Doku "Noga", die am Sonntag beim arrivierten, von Robert De Niro gegründeten, Tribeca Filmfestival in New York seine Weltpremiere feiert.
Der 95-minütige Film widmet sich der israelischen Popsängerin Noga Erez, die schon mit Missy Elliott zusammenarbeitete, von Billie Eilish mit Lob überhäuft wurde und die es als vielversprechende Nachwuchskünstlerin der israelischen EDM-Szene auch auf die Forbes-Liste "Under 30" schaffte. Doch dann kam der Gaza-Krieg und viele ihrer Auftritte wurde gecancelt, weil sie Israelin ist und sich für eine Zweistaatenlösung einsetzt.
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Auch Billie Eilish ist von Noga begeistert
"Die furchtlose alternative Popsängerin Noga Erez steht kurz vor dem Superstardom mit einem einzigartigen, fesselnden Sound und einem großen Studioalbum in Aussicht. Aber als der Krieg ausbricht und Risse in ihrer Beziehung entstehen, muss Noga ihre Rolle als Künstlerin auf der globalen Bühne neu definieren," heißt es dazu in der Festival-Beschreibung.
"Noga" zeigt ein ungefiltertes Bild von Popstar Noga Erez aus Israel
Filmemacher Jono und Benji Bergmann zeigen mit "Noga" ein ungefiltertes und furchtloses Bild des alternativen Popstars. Mit bemerkenswerter Ehrlichkeit und Offenheit spricht Noga Erez dabei über Krieg, Benjamin Netanjahu, BDS, die Geiselnahme und ihre Beziehung mit Band-Musiker Orio Rousso. Hollywood-Insider sehen die heimischen Filmemacher Jono und Benji Bergmann damit bereits auf dem Weg Richtung Oscar-Nominierung.
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