Festnahme

Serienbrandstifter war selber bei Feuerwehr

Demonstrant vor brennender Barrikade, umgeben von Protestierenden in einer Pariser Straße.
© IMAGO/Middle East Images
Unglaublich aber wahr! Der 30-jährige Niederösterreicher war seit seiner Kindheit bei der Feuerwehr aktiv.
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Unglaublich aber wahr: ein Pyromane war selbst bei der Feuerwehr. Als er wieder einmal Brände legte, wurde ihm jetzt das Handwerk gelegt.

Der 30-Jährige war in der Nacht in der Grazer Innenstadt unterwegs und tat das, was er offenbar am liebsten machte: er ließ Gegenstände in Flammen aufgehen. Zwischen 20 Uhr und 21.45 hatte er vier Mistkübel abgefackelt in verschiedenen Mehrparteienhäusern, die Innenhöfe wurden rußgeschwärzt.

Die Feuerwehr rückte aus und konnte die Brände erfolgreich löschen. Der Pyromane hinterließ aber noch vier eingeschlagenen Brandmelder die natürlich Alarm ausgelöst hatten.

Mann musste schon einmal einsitzen

Aufgrund einer Überwachungskamera konnte der Mann aus Lilienfeld (Niederöstereich) aber schließlich erkannt werden. Wegen seines ge- sundheitlichen Zustandes wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest verlief positiv.

Bei seiner Erstbefragung zeigte er sich geständig. Als Motiv gab er dabei an, dass er seit seiner Kindheit bei der freiwilligen Feuerwehr tätig war und ihn Feuer faszinieren würde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wird der Tatverdächtige in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Ermittlungen ergaben, dass der Mann wegen ähnlichen Delikten bereits bis Juli 2026 einsitzen musste.

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