Eberl verrät

So lange wusste Bayern bei Musiala Bescheid

Ein Spieler des FC Bayern München im roten Trikot beobachtet das Spiel auf dem Fußballfeld.
© IMAGO/DeFodi Images
Die Fußball-Welt war von Jamal Musialas Zusammenbrüchen geschockt, für den FC Bayern kam es aber nicht aus dem Nichts. Sie wussten von den Absencen schon lange.
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Bei der Pressekonferenz vor dem Franz-Beckenbauer-Supercup (Sa., 20.30 Uhr/live Sat.1 & Sky) bestätigte Coach Vincent Kompany, dass Jamal Musiala nicht im Kader stehen wird.

Davon war auszugehen, immerhin brach der 23-Jährige in zwei aufeinanderfolgenden Testspielen zusammen.

"Für uns ist es Alltag geworden"

Dass der DFB-Star damit zu kämpfen hat, ist bei den Bayern aber absolut kein Geheimnis. Ganz im Gegenteil, wie Sportchef Max Eberl bei der PK verriet.

"Es war Jamals Wunsch, dass er es kommuniziert. Intern wissen wir länger Bescheid, auch die Spieler. Wir wissen es schon die komplette letzte Saison. Für uns ist es ein Alltag geworden", ließ der 52-Jährige die Bombe platzen.

Diese Absencen, möglicherweise Teil einer Epilepsie, hatte der Profi bisher gut im Griff. Wieso es nun zu diesen Reaktionen kam? "Er hat ein bisschen was in der Behandlung geändert, das hat ein bisschen Nebenwirkungen gezeigt", erklärte sein Boss Kompany.

Rückkehr in der Bundesliga?

Dennoch geht der Verein relativ entspannt damit um, immerhin war der "erste Schockmoment für uns vor längerer Zeit", so der Belgier. "Wir sind seit Längerem vorbereitet."

Ein Einsatz im Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart am 28. August (20.30 Uhr) ist damit nicht komplett ausgeschlossen.

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