Schlagerboom
Vanessa Mai bei Silbereisen: "Wollte jemanden verprügeln"
Großes Kino mit allen verfügbaren Tänzern und einem fulminanten Feuerwerk-Finale: So euphorisch beschrieb Vanessa Mai (34) im Podcast "Schön laut" mit Lola Weippert ihren jüngsten Auftritt bei Florian Silbereisens "Schlagerbooom". Doch während das Publikum vor den Fernsehschirmen eine perfekt inszenierte Show zu sehen bekommt, sah es in der Sängerin während der Produktion ganz anders aus.
Nach einer perfekten Generalprobe folgte am Aufzeichnungstag das bittere Erwachen. "An einem Tag habe ich mich tatsächlich gefühlt wie die Göttin", gestand Mai, doch am Tag darauf sei alles schiefgelaufen, was nur schieflaufen konnte. Die Haare saßen nicht, die Müdigkeit drückte auf die Stimmung, und zu allem Überfluss fehlte jegliche Privatsphäre, da sie und ihr Team bereits ab Mittag stundenlang in einem einzigen Raum ausharren mussten.
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"Rauben Lebenzeit"
Die Folge: Pure Unsicherheit. "Ich war nicht so selbstsicher, ich habe mich einfach unwohl gefühlt", gab die Sängerin schonungslos offen zu. Ihr Ehemann und Manager Andreas Ferber musste schließlich als Retter in der Not einspringen. Mit dem Satz "Der Tag kommt nicht wieder" holte er sie aus ihrem emotionalen Tunnel. Eine wichtige Lektion für den Pop-Star, wie sie im Nachhinein reflektiert: "Die Unsicherheiten nehmen dir so krass den Moment und die rauben dir so diese Lebenszeit, die du eigentlich ja schön verbringen könntest."
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Prügel-Attitüde auf der Liebes-Bühne
Trotz des mentalen Durchhängers und des enormen Drucks im Backstage-Bereich zog die Powerfrau letztlich ein positives Fazit und bewies echte Professionalität. Auf der Bühne selbst habe sie an beiden Tagen den "Spaß ihres Lebens" gehabt – und die Fans merkten von dem Drama hinter den Kulissen ohnehin nichts. Mit ein bisschen Abstand kann die Sängerin heute sogar herzlich über ihr eigenes Tief lachen und kommentierte ihren Auftritt mit einer ordentlichen Portion Humor: "Am zweiten Tag hatte ich eine Attitude, als ob ich jemanden verprügeln will auf der Bühne."
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