Häufiger Fehler

Warum Sie bei der Waschmaschine NIE wieder auf "Pflegeleicht" drücken sollten

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Viele machen es, ohne nachzudenken: Man stopft alles beherzt in die Trommel, wirft einen kurzen Blick auf die vielen verwirrenden Rädchen und drückt aus Bequemlichkeit auf "Pflegeleicht". Doch was praktisch klingt, entpuppt sich als fataler Fehler.
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Wäsche in die Trommel, "Pflegeleicht" auswählen und los geht's: Das ist für viele reine Routine. Der Name klingt schließlich nach der perfekten Lösung für die unkomplizierte Alltagswäsche. Doch genau hier tappen viele Menschen in eine fiese Haushalts-Falle. Warum Sie diesen Knopf am besten ab sofort ignorieren sollten, verraten wir Ihnen hier.

"Pflegeleicht" bedeutet eigentlich "pflegeintensiv"

Der Begriff "Pflegeleicht" ist eines der größten Missverständnisse, denn er suggeriert, dass das Programm für robuste Alltagsbegleiter wie Jeans, Baumwoll-Shirts oder Socken gemacht ist. Tatsächlich ist aber das genaue Gegenteil der Fall.

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Das Programm richtet sich eigentlich an empfindliche Textilien, die leicht knittern oder unter mechanischer Belastung leiden. Es ist konzipiert für synthetische Fasern wie Polyester, Polyamid, Viskose oder feine Mischgewebe. Wer hier unbedarft seine normale Baumwollwäsche wäscht, wählt das komplett falsche Programm.

Zu schwach für Flecken, zu grob für Seide

Da sich die Trommel bei diesem Programm viel seltener und sanfter dreht, ist die mechanische Reinigungskraft gering. Für normale oder gar stark verschmutzte Kleidung reicht das oft nicht aus, Schmutz und hartnäckige Gerüche bleiben in den Fasern.

Und Achtung: Wenn Sie wirklich empfindliche Wäsche waschen möchten, ist das Pflegeleicht-Programm paradoxerweise immer noch zu grob! Für echte Sensibelchen wie Seide, Wolle oder feine Dessous müssen Sie unbedingt auf die Spezialprogramme "Feinwäsche" oder "Wolle" schalten.

So beladen Sie die Trommel richtig

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Bei einem Standard-Baumwollprogramm können (und sollten) Sie die Trommel ordentlich voll machen. Bei "Pflegeleicht" gilt jedoch eine andere Regel: Die Trommel darf maximal bis zur Hälfte gefüllt werden. Der Grund: Die Kleidungsstücke brauchen Platz, um im Wasser zu "schwimmen". Stopfen Sie die Maschine wie gewohnt voll, reiben die Textilien viel zu stark aneinander. Die Folge: Die Fasern rauen auf, es bildet sich unschönes Pilling (kleine Knötchen), die Kleidung verschleißt extrem schnell und die Wäsche wird oft gar nicht richtig sauber.

Eine absolute Wasser- und Energie-Falle

Wer denkt, er wäscht mit dem Programm umweltfreundlich, irrt gewaltig. Um die empfindlichen Kunstfasern zu schonen, wäscht das Pflegeleicht-Programm mit deutlich mehr Wasser als das normale Standardprogramm. Kombiniert man diesen hohen Wasserverbrauch mit der Regel, dass die Maschine nur halbvoll sein darf, wird schnell klar: Das Programm ist alles andere als ökologisch.

Zusätzlich drosselt "Pflegeleicht" die Schleuderdrehzahl. Das Resultat? Ihre Kleidung kommt wesentlich nasser aus der Trommel, braucht ewig zum Trocknen auf dem Ständer und frisst noch mehr Strom, falls sie danach im Wäschetrockner landet.

Wer aufhört, blindlings den "Pflegeleicht"-Knopf zu drücken, bewahrt seine Lieblingskleidung vor unnötigem Verschleiß, hat sauberere Wäsche und spart langfristig eine Menge Wasser und Strom.

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