Stromfresser

Energiefasten im Haushalt: Mit diesen genialen Tricks sparen Sie bares Geld

Sie verzichten in der Fastenzeit auf Schokolade oder das Glas Wein am Abend? Ein guter Anfang! Aber wir hätten da noch einen spannenderen Vorschlag: Energiefasten! Statt Kalorien zählen wir Kilowattstunden und sagen teuren Stromfressern den Kampf an.   

Die Fastenzeit ist die perfekte Gelegenheit, um alte Gewohnheiten über Bord zu werfen. Während andere auf Fleisch oder Social Media verzichten, widmen wir uns einem Trend, der nicht nur der Umwelt guttut, sondern auch Ihr Geldbörserl schont: dem Energiefasten! Mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich im Alltag nämlich bares Geld sparen. Hier sind die ultimativen Hacks, um die heimlichen Stromfresser zu enttarnen.

Ladegeräte

Energiefasten im Haushalt: Mit diesen genialen Tricks sparen Sie bares Geld
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Ein absoluter Klassiker unter den Stromfressern: Das Smartphone-Ladekabel, das einsam in der Dose hängt. Was viele unterschätzen: Die Kabel saugen kontinuierlich Energie, auch wenn gar kein Handy daran nuckelt. Unser Tipp: Ziehen Sie konsequent den Stecker! Auch im Badezimmer lauert eine versteckte Falle. Die elektrische Zahnbürste muss nicht 24/7 auf der Station parken. Es reicht völlig aus, das Gerät nur einmal pro Woche zu laden.

Geräte im Standby-Modus

Ihr Fernseher, Monitor oder Wecker sind ständig im Standby-Modus? Zeit, das zu ändern! Viele Geräte ziehen auch dann noch Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Sie befinden sich im Standby-Modus und fressen still und heimlich Ihr Geld. Die Lösung ist simpel: Ziehen Sie die Geräte konsequent aus oder nutzen Sie Steckerleisten mit Ausschalter. Ein Klick und die teuren Energiefresser sind besiegt.

Ofen nicht vorheizen

In fast jedem Rezept steht es: „Ofen vorheizen“. Die gute Nachricht für alle Ungeduldigen: Das ist meistens gar nicht nötig! Bei Aufläufen, Pizza oder Kuchen können Sie auf das Vorheizen verzichten. Das spart bis zu 20 Prozent Energie! Um noch mehr Energie zu sparen, sollten Sie auch die Restwärme nutzen. Schalten Sie den Ofen einfach 5 bis 10 Minuten vor Ende der Backzeit aus. Die Hitze im Inneren reicht locker, um das Gericht fertig zu garen.

Geschirrspüler und Waschmaschine effizient nutzen

Energiefasten im Haushalt: Mit diesen genialen Tricks sparen Sie bares Geld
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Der Eco-Modus dauert Ihnen zu lange und Sie drücken lieber die „Kurz-Taste“? Ein teurer Fehler! Um in kurzer Zeit hohe Temperaturen zu erreichen, verbrauchen Wasch- und Spülmaschine im Kurzprogramm deutlich mehr Strom und Wasser als im langen Eco-Programm. Extra-Spartipp: Schalten Sie die Geräte erst ein, wenn sie wirklich voll sind. Das spart nicht nur Wasser, sondern auch massiv Strom.

Küchengewohnheiten ändern

Auch am Herd lässt sich „fasten“, ohne dass das Essen schlechter schmeckt. Achten Sie darauf, immer mit Deckel zu kochen, damit verbrauchen Sie ein Drittel weniger Energie und verwenden Sie nur so viel Wasser, wie Sie auch wirklich brauchen. Auch die Wahl der richtigen Herdplattengröße ist entscheidend. Nutzen Sie immer die passende Platte für den Topf und vermeiden Sie es, warme Lebensmittel direkt in den Kühlschrank zu stellen. Lassen Sie es vorher abkühlen, um Energie zu sparen.

Falten statt bügeln

Zum Schluss der beste Tipp für alle, die Hausarbeit hassen: Das Bügeleisen ist ein enormer Stromschlucker. Ziehen Sie T-Shirts und Jeans vor dem Aufhängen glatt und falten Sie sie nach dem Trocknen ordentlich. Das reicht meistens völlig. Für das elegante Hemd oder die Bluse gibt es auch einen Trick: Hängen Sie die Teile auf einem Bügel einfach mit ins Badezimmer, während Sie duschen. Der warme Wasserdampf glättet die Fasern wie von Zauberhand. So sparen Sie sich das mühsame Bügeln und haben mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben.

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