Eindeutig!

WM-Aus in Zahlen: So chancenlos waren unsere ÖFB-Stars

Enttäuscht: ÖFB-Kapitän David Alaba
© FIFA via Getty Images
Mit Leidenschaft, Kampfgeist und einem überragenden Alexander Schlager stemmte sich Österreich gegen den Europameister. Doch am Ende waren die Spanier schlicht eine Nummer zu groß. Ein Blick auf die Statistik zeigt schonungslos, warum der WM-Traum für Rot-Weiß-Rot im Sechzehntelfinale endete.
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Die Zahlen lügen nicht! Österreich warf im WM-Sechzehntelfinale gegen Europameister Spanien zwar alles in die Waagschale, am Ende war die "Furia Roja" beim 3:0 aber eine Nummer zu groß. Die Rangnick-Elf kämpfte aufopferungsvoll, doch vor allem Alexander Schlager verhinderte mit einer überragenden Paraden-Show ein noch deutlicheres Debakel. Der ÖFB-Keeper entschärfte gleich sechs hochkarätige Chancen und hielt Rot-Weiß-Rot lange im Rennen.

Spanien mit erdrückender Überlegenheit

Doch ein Blick auf die Statistik zeigt, warum das ÖFB-Wunder trotz kämpferischer Leistung ausblieb: Spanien feuerte 23 Schüsse ab, Österreich kam auf lediglich fünf – und brachte keinen einzigen Ball aufs Tor. Auch bei den Eckbällen (9:0), den Pässen (639:354) und den erfolgreichen Zuspielen (583:289) dominierten die Iberer. Mit 56 Prozent Ballbesitz diktierte der Europameister das Geschehen, während Österreich meist hinterherlaufen musste.

Besonders deutlich wird Spaniens Dominanz beim Expected-Goals-Wert: 2,84 zu 0,32 sprechen eine eindeutige Sprache. Ohne einen bärenstarken Schlager hätte das Ergebnis sogar noch deutlich höher ausfallen können. Die Statistik fällt gnadenlos aus – sie schmälert aber nicht den leidenschaftlichen Auftritt der Rangnick-Elf, die bis zum Schlusspfiff alles versuchte und sich erhobenen Hauptes aus der WM verabschiedete.

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