ÖFB-Nachnominierung
WM-Wunder für Ljubicic! Vom Urlaub plötzlich zu Messi & Co
Möglich macht das die Schock-Verletzung von Christoph Baumgartner vor der Generalprobe gegen Tunesien. Der wertvollste österreichische Fußballer (Marktwert: 40 Millionen Euro) wird zwar seine Reha im Teamcamp in Santa Barbara absolvieren und die Mannschaft als Superfan unterstützen, sportlich hinterlässt sein Ausfall jedoch eine Lücke. Und genau hier kommt Ljubicic ins Spiel.
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Rangnicks Trumpf für den Notfall
Der 28-Jährige wird am Donnerstagabend im ÖFB-Quartier erwartet und hat damit noch acht Tage Zeit, um sich für den WM-Auftakt gegen Jordanien (17. Juni, 6 Uhr/live auf ORF 1) in Stellung zu bringen. Dass die Wahl auf ihn fiel, kommt nicht von ungefähr. Rangnick suchte keinen zweiten Baumgartner, sondern einen Spieler, der gleich mehrere Probleme lösen kann.
Ljubicic gilt als einer der flexibelsten Spieler im österreichischen Pool. Ob auf der Sechs, der Acht, auf der Außenbahn oder sogar in der Innenverteidigung – der Schalke-Profi kann nahezu überall aushelfen.
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Drei Jahre ÖFB-Pause
Hinzu kommt: Der Teamchef kennt ihn bestens. Ljubicic bringt neun Länderspiele und ein Tor für Österreich mit, stand zuletzt im September 2023 beim 1:1 gegen Moldawien im ÖFB-Dress auf dem Platz und wurde letztmals einen Monat später nominiert. Danach verschwand er aus dem Teamfokus – bis jetzt.
Sein Comeback hat er sich verdient. Seit seinem Wechsel von Dinamo Zagreb zu Schalke im Jänner absolvierte er alle 15 Zweitliga-Partien für die Königsblauen, erzielte vier Tore und hatte großen Anteil am Aufstieg ins Oberhaus. Mit diesem Rückenwind soll er nun auch dem ÖFB helfen.
»Niemand möchte unter solchen Umständen...«
"Natürlich habe ich mich sehr über die Nominierung gefreut. Es ist eine große Ehre", erklärte Ljubicic. Gleichzeitig dachte er an Baumgartner: "Niemand möchte unter solchen Umständen nachrücken."
Vom WM-Zuschauer zum WM-Fahrer in wenigen Stunden – für Ljubicic hat sich das Fußball-Leben schlagartig verändert. Statt Sommerpause warten jetzt Jordanien, Argentinien, Algerien und vielleicht sogar Lionel Messi.
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