Nach Alcaraz-Aus

Zverev wird die neue Nummer eins der Weltrangliste

Ein Tennisspieler hebt seinen Schläger, im Hintergrund jubelndes Publikum.
© EPA
Mit 29 Jahren wird Alexander Zverev zum ersten Mal die Nummer eins der Tennisweltrangliste werden.
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Alexander Zverev wird in Kürze den nächsten Meilenstein seiner Tennis-Karriere erreichen. Der 29-Jährige wird mit 100-prozentiger Sicherheit die Nummer eins der Weltrangliste. Seine Rivalen Carlos Alcaraz und Ben Shelton sind überraschend im Sechzehntelfinale beim ATP-Turnier in Shanghai ausgeschieden.

Der Spanier scheiterte gegen den belgischen Außenseiter Zizou Bergs mit 5:7 und 6:7. Am Tag vorher verlor der US-Amerikaner Shelton seine Partie gegen den Franzosen Arthur Géa mit 6:7 und 6:7. Somit können die beiden den Deutschen bis zum Saisonende nicht mehr von Platz eins stoßen.

Derzeit befindet sich noch Jannik Sinner auf Nummer eins der Weltrangliste. Jedoch musste der Italiener seine Saison aufgrund anhaltender Knieprobleme vorzeitig beenden. Er kann somit seine Punkte aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen.

Neue Nummer eins

Spätestens zu Saisonende wird Zverev in der Weltrangliste von ganz oben lächeln. "Es war eine fantastische Saison für mich - die Siege in Paris und New York und das Wissen, das Jahr als Nummer eins der Weltrangliste zu beenden, sind einfach ein wahr gewordener Traum", sagte Zverev in einem Statement auf der ATP-Website. "Es stecken so viel Arbeit und Mühe darin, dieses Ziel zu erreichen, besonders nach der Rückkehr von der Knöchelverletzung. Ich freue mich darauf, die Saison gebührend abzuschließen."

Und dies will er u.a. auch bei den Erste Bank Open in Wien tun. In der Stadthalle könnte sich Zverev schon vorzeitig die Nummer 1 sichern: Gewinnt Zverev das Turnier in Shanghai, reicht ihm in Wien ein Halbfinale, erreicht er in China das Endspiel, braucht er bei Österreichs größtem Tennisevent den Titel. Zverev wird damit der zweite Deutsche nach Boris Becker, der diese Position für insgesamt zwölf Wochen innehatte, zur Nummer 1. Becker war es aber nicht gelungen, die Saison auf dem "Thron" abzuschließen, dies hat Zverev fix - und auch damit verbundene Bonuszahlungen.

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